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21.08.2019, 18:08 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

Amprion beginnt mit Bohrungen für geplante Erdkabeltrasse

Die Gleichstromverbindung A-Nord soll ab 2025 die Windenergie aus den Norden in den Westen Deutschlands transportieren. Amprion startet ab Montag zwischen Emden und Schüttorf mit Probebohrungen, um die Bodenbeschaffenheit frühzeitig zu kennen.

Ab kommenden Montag, 26. August, werden für Amprion zwischen Emden und Schüttorf kleine Bohrfahrzeuge unterwegs sein. Foto: privat

Ab kommenden Montag, 26. August, werden für Amprion zwischen Emden und Schüttorf kleine Bohrfahrzeuge unterwegs sein. Foto: privat

Meppen/Schüttorf Ab dem Jahr 2025 soll die Gleichstromverbindung A-Nord die größtenteils auf See erzeugte Windenergie in den Westen Deutschlands transportieren. Zuvor wird die Bundesnetzagentur (BNetzA) festlegen, welchen Verlauf die Erdkabeltrasse zwischen Emden und Osterath bei Düsseldorf nehmen wird. Verantwortlich für Planung, Bau und Betrieb der Leitung ist Amprion. Der Übertragungsnetzbetreiber startet nun erste Probebohrungen, um die Bodenbeschaffenheit im Planungsraum frühzeitig zu kennen.

Knapp 40 Bohrpunkte steuert Amprion in einem ersten Schritt in Niedersachsen auf insgesamt 138 Kilometern Länge an. Das Unternehmen wählte die Stellen gezielt aus, um jegliche Bodenarten auf den circa 300 Kilometern Gesamtlänge in einem frühen Stadium untersucht zu haben. „Obwohl wir den Trassenkorridor noch nicht kennen, müssen wir jetzt schon so viele Informationen wie möglich sammeln, um unsere Planung voranzubringen. Der Boden, in dem wir später unsere Kabel verlegen, spielt dabei natürlich eine wichtige Rolle“, sagt Amprion-Mitarbeiter Elmar Aufderbeck, beim Projekt A-Nord zuständig für den Erdkabelbau und Koordinator der Baugrunderkundungen.

Ab kommenden Montag, 26. August, werden für Amprion zwischen Emden und Schüttorf kleine Bohrfahrzeuge unterwegs sein. Die Sondierungen werden eine Tiefe von fünf bis sieben Meter erreichen. „Wir haben darauf geachtet, dass wir die Bohrungen möglichst am Rand der betroffenen Flächen vornehmen. Dann können die Kleinraupenfahrzeuge die geplanten Sondierungspunkte über Straßen und Wege besser erreichen. Es wird dazu aber auch noch eine Abstimmung mit den Eigentümern und Pächtern geben“, sagt Elmar Aufderbeck. Nach der ersten Welle 2019 wird im kommenden Jahr ein flächendeckendes Bohrprogramm folgen. Über die Probebohrungen erhielten die Flächeneigentümer eine schriftliche Information.

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