Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen
22.08.2019, 15:51 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

Althusmann warnt in Nordhorn vor hartem Brexit

Beim Kreisparteitag der Grafschafter CDU war der stellvertretende Ministerpräsident und Wirtschaftsminister Bernd Althusmann zu Gast. Im Gespräch mit den Mitgliedern ging es um Digitalisierung, Fachkräftemangel bis zum Mobilfunkempfang im ländlichen Raum.

Seinen Ministerkollegen Bernd Althusmann (links) begrüßte Reinhold Hilbers beim Kreisparteitag.Foto: privat

Seinen Ministerkollegen Bernd Althusmann (links) begrüßte Reinhold Hilbers beim Kreisparteitag .Foto: privat

Nordhorn „Das Handelsvolumen zwischen Niedersachsen und Großbritannien beträgt knapp 10 Milliarden Euro. Ein harter Brexit würde spürbare Auswirkungen auf uns haben“, machte jetzt Bernd Althusmann auf dem Kreisparteitag der Grafschafter CDU deutlich. Der stellvertretende Ministerpräsident und Wirtschaftsminister war auf Einladung des CDU-Kreisvorsitzenden und niedersächsischen Finanzminister Reinhold Hilbers nach Nordhorn gekommen. Im Gespräch mit den Mitgliedern ging es um Digitalisierung, Fachkräftemangel, Entbürokratisierung, CO2-Steuer, Elektromobilität bis zum Mobilfunkempfang im ländlichen Raum. Hilbers: „Wir haben zum ersten Mal eine Milliarde Euro für Digitalisierung im Haushalt vorgesehen.“ Althusmann räumte ein, dass in der Vergangenheit in Deutschland bei dieser Frage die falschen Schwerpunkte gesetzt worden seien: „Es ist klar, dass es eine flächendeckende 5G-Versorgung in Niedersachsen ab 2020 nur mit der Glasfaser-Technologie geben kann.“

Zuvor hatte Hilbers den verstorbenen Ehrenvorsitzenden der Grafschafter CDU, Günter Schwank, geehrt. Die Mitglieder gedachten seiner in einer Schweigeminute. Hilbers blickte danach auf die für die CDU erfolgreich verlaufene Landrats-Stichwahl zurück. Den Umgang mit der AfD nannte er eine „Herausforderung“. Zudem hob er die Bedeutung solider Finanzen hervor: „Wir dürfen nicht zulassen, dass die schwarze Null gegen die Ökologie ausgespielt wird. Wir brauchen Nachhaltigkeit bei Ökologie und Finanzen.“ Hilbers sagte. unter CDU-Führung im Finanzministerium seien zum ersten Mal seit 50 Jahren wieder Schulden zurückgezahlt worden. „Wir haben in den vergangenen eineinhalb Jahren insgesamt rund 800 Millionen Euro getilgt – bei steigenden Investitionen. Das ist eine nachhaltige Politik für unser Land.“

  • Drucken
  • Kommentare 1
  • rating rating rating rating rating
Copyright © Grafschafter Nachrichten - Weiterverwendung und -verbreitung nur mit Genehmigung.
Corona-Virus