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22.05.2018, 17:58 Uhr

Abschluss der Bauarbeiten am Vennweg verzögert sich

Die Straßenbauarbeiten am Vennweg in Nordhorn können nicht wie geplant noch im Mai abgeschlossen werden. Stattdessen rechnet die Stadtverwaltung nun mit einer Fertigstellung zwischen Mitte und Ende Juni.

Abschluss der Bauarbeiten am Vennweg verzögert sich

Der Vennweg in Nordhorn bleibt vorerst weiterhin eine Baustelle. Foto: Konjer

gn Nordhorn. Grund für die Verzögerungen bei den Bauarbeiten am Vennweg sind nach Angaben der Stadtverwaltung mehrere unvorhergesehene Hindernisse im Bauablauf. Einer der Auslöser für die Verzögerungen seien Abweichungen bei den Leitungen, die zu Beginn der Baumaßnahme von verschiedenen Versorgungsunternehmen verlegt wurden. „Die Versorgungsleitungen liegen nicht exakt in der für die Straßenbaumaßnahme erforderlichen und vereinbarten Trasse. Dadurch entsteht beim Straßenbau ein erhöhter Aufwand“, hieß es am Dienstag aus dem Nordhorner Rathaus. In einem Bereich von rund 60 Metern Länge könnten die Arbeiten nicht maschinell erfolgen, sondern müssten von Hand ausgeführt werden. Andernfalls könnten die Leitungen beschädigt werden.

Zudem wurde in der Straßentrasse eine zuvor nicht entdeckte Torfschicht vorgefunden. Sie ist nicht tragfähig genug, um darauf die Fahrbahn zu errichten. Daher muss diese Schicht bis zu einer Tiefe von einem Meter ausgehoben und durch tragfähiges Material ersetzt werden.

Durch die zusätzlich notwendigen Arbeiten kann der geplante Termin für den Asphalteinbau im Vennweg nicht eingehalten werden. „Weil zudem die Asphaltunternehmen stark ausgelastet sind, ist ein neuer Termin erst in der 25. Kalenderwoche möglich. Sobald der Asphalt aufgetragen wurde, kann der Vennweg zeitnah wieder für den Verkehr freigegeben werden“, kündigt die Stadtverwaltung an.

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