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26.08.2018, 17:51 Uhr

5. Grafschaft Open Air zündet ein musikalisches Feuerwerk

Fünf Sänger und Bands haben am Sonnabend beim 5. Grafschaft Open Air in Nordhorn dem Publikum ordentlich eingeheizt. Sie boten eine vielseitige Mischung. Herausragend: die Auftritte von Michael Patrick Kelly und Wincent Weiss.

5. Grafschaft Open Air zündet ein musikalisches Feuerwerk

Sänger Wincent Weiss überraschte mit einer energiegeladenen Show. Foto: Wohlrab

Von Werner Straukamp

Nordhorn Es ist bereits kurz nach Mitternacht, als das im Schlussapplaus für einen begeisternden Auftritt von „Revolverheld“ gezündete Feuerwerk einen wahren Sternenhimmel über dem Festivalgelände des 5. Grafschafter Open Air aufleuchten lässt. Zu diesem Zeitpunkt haben die 11.000 Besucher fast sechs Stunden Livemusik, zwei Stunden Umbaupausen und einige Regenschauer erlebt, die der Begeisterung und dem Durchhaltevermögen der allermeisten Gäste allerdings keinen Abbruch taten.

Um kurz nach 16 Uhr betritt die Band „Next“ die Bühne. Die Meppener werfen ihre mit Titeln von Queen, Robbie Williams, Whitney Houston und dem Euro-Dancepop eines „Rhythm Is A Dancer“ bestückte Hitmaschine an und geben den Anheizer für all die bundesweit bekannten Popgrößen, die noch folgen.

26.08.2018 Grafschaft Open Air: Furioses Finale
Das 5. Grafschaft Open Air ist in der Nacht zu Sonntag mit einem großen Feuerwerk zu Ende gegangen. Im kommenden Jahr soll es eine Neuauflage geben, berichten Veranstalter Hartmut Weusmann und Joachim Berends.

Amanda: Da ist zunächst die noch eher als Geheimtipp geltende Berliner Sängerin Amanda Murray. In einem knapp einstündigen Auftritt stellt sie etliche der gemeinsam mit Mark Forster geschriebenen Songs aus ihrem 2017 veröffentlichten Studioalbum „Karussell“ vor. Kein Hip-Hop, sondern radiotaugliche, bisweilen allzu weichgespülte Pop-Banalitäten im Forster-Sound. Zum Glück hat Amanda aber doch einige mit krachenden Rockriffs und heftigen Beats aufgeladene Hip-Hop- und Rap-Titel auf ihrer Setlist, die aufhorchen lassen. Sie verabschiedet sich mit ihrem bisher einzigen Hit „Blau“.

Paddy Kelly: Als veritabler Rocker und Showman entpuppt sich Michael Patrick Kelly, der unüberhörbar seine Vergangenheit als drittjüngstes Mitglied und einstiger Mädchenschwarm der in den 1990er-Jahren erfolgreichen „Kelly Family“ weit hinter sich gelassen hat. „ID“ ist nicht nur der Titel seiner Tour, sondern auch musikalisches Programm. Eine neue Identität, eine neue musikalische Entwicklung hin zu gitarrengetriebenen Rocksongs, melodiösen Rockballaden und tanzbarem Poprock werden zu Markenzeichen eines gelungenen Auftritts. Kelly tanzt wie ein Irrwisch, animiert Band und Publikum. Mit dem Satz „Wollen wir uns näher kennenlernen?“, lässt er sich ins Publikum fallen und auf den Händen seiner Zuhörer tragen. Mit einer Schweigeminute für den Frieden erlebt das Festival einen Augenblick ungewohnter, nachdenklicher Stille. Hitsongs wie „Golden Age“ und „Roundabouts“ verführen zum Mitsingen und einer ersten Welle sich in die Höhe reckender Hände.

Wincent Weiss: Eine ebenfalls energiegeladene Show mit einem Soundtrack für alle Lebenslagen junger Menschen liefert Wincent Weiss. Der im Stile von Max Giesinger und Mark Forster agierende 25-jährige Sänger ist die jüngste Entdeckung der deutschen Popszene. Bei seinem Megahit „Musik sein“ formen insbesondere die jungen Frauen im Publikum einen riesigen Chor. Zum Song „Mittendrin“ springt Weiss von der Bühne und singt inmitten seiner Fans. Beim Hit „Feuerwerk“ ergießt sich ein bunter Konfettiregen über die feiernde Menge, derweil ein krachendes Feuerwerk den Himmel über der Bühne illuminiert.

Revolverheld: Zum Topact gerät der Auftritt der Hamburger Rockband „Revolverheld“. Schon bei den ersten Songs wie „Spinner“ und „Immer in Bewegung“ sind Tausende Hände in der Luft. Die seit 2002 in fast unveränderter Besetzung spielende Band um Sänger Johannes Strate erweist sich als enorm dicht und kompakt musizierend. „Revolverheld“ liefert eine 90-minütige Show, die mit einer gekonnten Mischung aus melodiösen Rockballaden, ausgelassenen Uptempo-Mitsingnummern und neuen Songs aus dem aktuellen Album „Zimmer mit Blick“ unterhält. In immer neuen Varianten besingt Strate die Licht- und Schattenseiten der erwachsenen Liebe. Das trifft ins Herz der 25- bis 50-jährigen Grafschafter Paare, von denen viele mit ihren Kindern gekommen sind.

Zum Ende fährt „Revolverheld“ noch einmal richtig auf: Tausende Seifenblasen wirbeln auf, die Konfettikanonen werden angeworfen, Luftballons tanzen auf den Händen der Menge. Und zum guten Ende hin wird es ganz still, als Strate den Song „Zimmer mit Blick“ intoniert. Ein leiser und umso eindringlicherer Blick aus dem wohlbehüteten, gutbürgerlichen Wohnzimmer auf die Probleme der Welt wie den drohenden Klimawandel. Denn jenseits des Grafschaft Open Airs dreht sich die Welt weiter.

Mehr zum 5. Grafschaft Open Air am Montag in den Grafschafter Nachrichten – hier auch als E-Paper.

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Grafschaft Open Air: Die Auftritte

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Grafschaft Open Air: Randszenen

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