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05.03.2018, 13:02 Uhr

47 Einbrüche mit einem Schaden von 270.000 Euro aufgeklärt

Die Polizei hat bereits im Oktober 2017 einen 39-Jährigen festgenommen, der für zahlreiche Einbrüche in der Grafschaft Bentheim und im Emsland verantwortlich sein soll. Nun hat die Staatsanwaltschaft Anklage erhoben und den Fall öffentlich gemacht.

47 Einbrüche mit einem Schaden von 270.000 Euro aufgeklärt

Ein Mann soll zahlreiche Einbrüche in der Grafschaft begangen haben. Deswegen wurde nun Anklage gegen ihn erhoben. Symbolfoto: Frank Rumpenhorst

gn Osnabrück. Die Staatsanwaltschaft Osnabrück hat Anklage gegen einen 39-jährigen Mann wegen gewerbsmäßigen Einbruchsdiebstahls in 47 Fällen zum Landgericht Osnabrück erhoben. Das teilte Christian Bagung, Pressesprecher der Staatsanwaltschaft, am Montag mit.

Dem Beschuldigten aus dem mittleren Emsland wird vorgeworfen, zwischen Mai 2015 und Oktober 2017 zur Finanzierung seines Lebensbedarfs 35 vollendete Einbrüche in Bekleidungs- und Kosmetikgeschäfte begangen und hierdurch Waren in einem Gesamtwert von rund 270.000 Euro erlangt zu haben. In zwölf weiteren Fällen soll es bei einem Einbruchsversuch geblieben sein. Neben der Grafschaft Bentheim und dem Emsland liegen die Tatorte der ihm zur Last gelegten Taten auch in den Landkreisen Steinfurt, Cloppenburg, Gütersloh, Aurich, Wittmund und Vechta.

Festnahme bringt neuen Verdacht

Bereits in der Nacht zum 23. Oktober 2017 war es Polizeibeamten des Zentralen Kriminaldienstes Lingen gelungen, den Angeschuldigten auf frischer Tat in Neuenkirchen festzunehmen. Im Rahmen einer anschließenden Wohnungsdurchsuchung konnte diverses potenzielles Aufbruchswerkzeug sowie Diebesgut aufgefunden und sichergestellt werden. Der Beschuldigte wurde nach seiner Festnahme auf Antrag der Staatsanwaltschaft dem zuständigen Haftrichter vorgeführt, der Haftbefehl erließ. Der Mann befindet sich seitdem in Untersuchungshaft.

Die weiteren umfangreichen Ermittlungen der Polizeiinspektion Emsland / Grafschaft Bentheim und der Staatsanwaltschaft Osnabrück erhärteten den dringenden Verdacht, dass es sich bei dem Angeschuldigten um einen professionell agierenden Serientäter handelt. Der Angeschuldigte hat sich bislang nicht zu den Tatvorwürfen geäußert.

Die zuständige Kammer des Landgerichts Osnabrück muss nun über die Eröffnung des Hauptverfahrens entscheiden.

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