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2022-06-mlueken
Martin Lüken,
Sportredakteur
08.04.2022, 14:59 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

43 Unstimmigkeiten nach Finanzkontrollen in Friseursalons

Im Rahmen einer bundesweiten Kontrolle haben die Zöllner 43 Verstöße festgestellt. Symbolbild: Konjer

© Konjer, Stephan

Im Rahmen einer bundesweiten Kontrolle haben die Zöllner 43 Verstöße festgestellt. Symbolbild: Konjer

Nordhorn 42 Zöllner und Zöllnerinnen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Hauptzollamts Osnabrück haben am 5. April mehrere Friseursalons und Barbershops in den Regionen Osnabrück, Nordhorn, Vechta und Diepholz kontrolliert. Die Beamten befragten dabei 236 Arbeitnehmer nach ihren Beschäftigungsverhältnissen.

Bundesweite Schwerpunktprüfung

Die Prüfungen fanden im Rahmen einer bundesweiten Schwerpunktprüfung statt. Die Zöllner kontrollierten insbesondere die Einhaltung des allgemeinen Mindestlohns nach dem Mindestlohngesetz in Höhe von 9,82 Euro pro Stunde, die Einhaltung sozialversicherungsrechtlicher Pflichten, den unrechtmäßigen Bezug von Sozialleistungen sowie die illegale Beschäftigung von Ausländern.

Insgesamt 43 Fälle

Nach bisherigen Erkenntnissen haben sich dabei in 43 Fällen Unstimmigkeiten im Bezirk des Hauptzollamts Osnabrück ergeben, die einer weiteren Prüfung bedürfen. Konkret handelt es sich dabei in zwölf Fällen um Anhaltspunkte, dass die Betriebe nicht den vorgeschriebenen Mindestlohn zahlen. In weiteren zwölf Fällen ermittelt das Hauptzollamt wegen Sozialleistungsbetrugs. Darüber hinaus besteht in 15 Fällen die Vermutung, dass gegen sozialversicherungsrechtliche Meldepflichten verstoßen wurde und in vier Fällen, dass eine Beschäftigung von Ausländern ohne erforderliche Arbeitsgenehmigung vorliegt.

Um die Rechtsverstöße zu verifizieren und zu ahnden, werden weitere Prüfungs- und Ermittlungsmaßnahmen bei den Arbeitgebern durchgeführt.

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