Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen
17.10.2018, 14:57 Uhr

Termin für das Abifestival steht fest

Wegen zu weniger Helfer ist in diesem Jahr das Abifestival in Lingen abgesagt worden. Nun wird ein neuer Anlauf gestartet, damit das Festival 2019 stattfindet. Der Termin und die ersten Daten sind bekannt.

Termin für das Abifestival steht fest

Freudensprünge macht ein junger Besucher des Abifestivals in Lingen. Foto: Friso Gentsch/dpa

Lingen Als im Mai 2018 verkündet wurde, dass das Abifestival im Sommer ausfällt, waren viele Lingener geschockt. Schließlich war das kostenlose Musikfestival zur Tradition geworden, seit es 1981 erstmals veranstaltet wurde. Veranstaltet von Abiturienten wie Annabell Rutenberg es einst war. Seit 2012 engagiert sie sich im Abifestivalverein, organisierte es als Abiturientin 2015 selbst mit und heute, als Studentin, hält sie die Fäden in der Hand. Sie ist Vorsitzende des Vereins.

„So viele Menschen haben uns im Mai angeschrieben. Sie waren traurig und geschockt, dass das Festival ausfallen musste, und mancher hatte uns sogar schon seine Mithilfe für nächstes Jahr angeboten“, erinnert sich Rutenberg.

Sie habe das Gefühl, dass die Absage des Festivals im Sommer viele Lingener wach gerüttelt hätte, viel mehr sich engagieren wollen. „Als wir die erste Vorstandssitzung hatten, waren alle Feuer und Flamme“, sagt die Lingenerin, die an diesem Tag zur Vorsitzenden gewählt wurde. Zusammen mit Laura-Joana Rohoff, Jan Matthes und Franziska Egbers plant sie das Festival, das am 9. und 10. August 2019 auf dem Gelände am alten Atomkraftwerk stattfinden soll. Während Rohoff und Egbers beide Abiturienten des Gymnasiums Georgianum sind, studiert Rutenberg in Vechta, Matthes arbeitet beim Lingener Unternehmen Kampmann. 

Bunt gemischtes Team

Das Team ist bunt gemischt. Vor zwei Jahren wäre diese Konstellation nicht vorstellbar gewesen.  Bis einschließlich 2016 waren stets Abiturienten für die Organisation verantwortlich, die Mitglieder des Fördervereins assistierten. 2017 wurde der Verein geöffnet – für Ehemalige, Studierende, Auszubildende oder normale Arbeitnehmer. Es war die Notbremse – mit Blick auf das Jahr 2020. Wegen der Umstellung von G 8 auf G 9 – also von der achtjährigen auf die neunjährige reguläre Verweildauer am Gymnasium bis zum Abitur – wird es im Frühjahr 2020 an dieser Schulform keine Abiturienten geben.

Die Öffnung des Vereins sieht Rutenberg positiv. Frischer Wind treffe auf Erfahrung, sagt sie. Dennoch muss noch an der ein oder anderen Stellschrauben gedreht werden. Die Erfahrung aus dem vergangenen Jahr habe gezeigt: Die Kommunikation untereinander muss sich verbessern, das Festival frühzeitig geplant  und der Zeitplan immer im Blick bleiben. Erfahrungen, die sie als Abiturientin 2015 gesammelt hat: „Die alten Hasen haben uns damals geholfen, wenn wir etwas nicht wussten, aber auch mal in den Hintern getreten, wenn wir es schleifen lassen haben.“

Budgettopf muss voll sein

Sinnvoll, denn bei einem Festival, zu dem bei Spitzenzeiten auch mal 10.000 Besucher zeitgleich auf dem Gelände sind, muss alles sitzen – sei es bei den Sicherheitsvorkehrungen oder dem Bühnenprogramm. Welche Musikrichtung 2019 im Vordergrund steht, ist noch nicht klar, sagt Rutenberg. Gehe es nach ihr, wird es eine bunte Mischung aus Indie, Hip-Hop und Rock geben. Um das zu gewährleisten, muss jedoch der Budgettopf voll sein, denn finanziert wird das Festival über Lizenzen für Speise- und Getränkeverkauf und durch Sponsoren. Außerdem gibt es einen Förderverein, in dem ehemalige Abiturienten und Freunde Mitglied sind. Für Besucher ist die Veranstaltung kostenfrei. So gab es bereits ein erstes Treffen mit der Stadt Lingen. Oberbürgermeister Dieter Krone habe dem Vorstand zugesagt, den finanziellen Zuschuss zu erhöhen. Außerdem wolle die Stadt Schulen anschreiben und zur Mithilfe bei der Organisation aufrufen.

Heute Infoabend

Denn um die Veränderungen in die Tat umzusetzen, werden viele Hände benötigt. Bis zu 350 Helfer sind in den Monaten zuvor sowie am Festivalwochenende im Einsatz. Ob bei der Teamplanung, in der Technik, beim Bandbooking, bei der Versorgung, in den Bereichen Standlizenzen und Sponsoring, oder als Helfer während des Festivals. Die Tätigkeitsfelder werden am Donnerstag, 18. Oktober, bei einem Helfertreffen ab 17 Uhr in der Mensa des Gymnasiums Georgianum in Lingen vorgestellt.

Nichts verpassen!

Meine GN: Persönliche Homepage

Regelmäßig informiert: Newsletter abonnieren

Lesermeinung
Bitte melden Sie sich an, um Kommentare lesen und schreiben zu können.
Jugendportal

GN-Szene.de ist das Portal von Jugendlichen aus der Grafschaft für Jugendliche aus der Grafschaft. Hast du Ideen oder Anregungen, möchtest du vielleicht selbst für GN-Szene.de schreiben, fotografieren oder filmen? Dann melde dich gerne unter szene@gn-online.de.

Ausbildung