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27.10.2017, 18:33 Uhr

Kuriose Gegenstände unterm Hammer

Zum vierten Mal hieß es am Donnerstagabend im Burgtheater Lingen „Zum Ersten, zum Zweiten, zum Dritten – verkauft“. Einen Erlös von rund 2.650 Euro konnten Studenten des Campus Lingen mit einer Auktion für den guten Zweck erwirtschaften.

Kuriose Gegenstände unterm Hammer

Das Duo Merle Kirchberger und Christopher Sohl hat die Auktion moderiert. Foto: Carmen Steiner

Von Sophie Menger

Lingen. Was haben ein Käsemesser, ein Torfspaten und die Pappfigur eines nackten Robbie Williams gemeinsam? All diese kuriosen Gegenstände sind am Donnerstagabend bei einer Auktion von Studierenden des Campus Lingen im Burgtheater Lingen unter den Hammer gekommen. Die Einnahmen waren zugunsten des Lingener Hospizes und des Tierschutzverein Lingens.

Die zahlreichen Gegenstände der Auktion sorgten für einige Lacher und eine heitere Stimmung: Von verführerischen Dessous über ein neuwertiges Fahrrad bis hin zu Stühlen der Burg Bad Bentheim aus dem Jahre 1840, konnte hier jeder etwas Passendes für kleines Geld erstehen. Besonders begehrtes Objekt, das regelrechte Kriege zwischen den Bietern hervorrief, war eine kleine Eselfigur, die beim Ziehen an den Ohren eine Zigarette aus dem Hinterteil warf. Bereitgestellt wurden die versteigerten Gegenstände von Bürgern, Händlern sowie Firmen aus der Umgebung.

Auflockerndes Programm

Für eine spannende und humorvolle Gestaltung des Abendprogramms sorgten auch kleine Intermezzos der Studierenden. Da gab es die zwei charmanten Teleshoppingmoderatorinnen, die sich um Kopf und Kragen redeten, um die neusten Produkte für die Küche zu präsentieren. Mit von der Partie war auch ein professioneller Kunstauktionator, der von Silberstich über Kreidegemälde für jedes Sammlerherz ein scheinbar ungeheuer wertvolles Kunstobjekt parat zu haben schien. Und nicht zu vergessen: Das Moderatorenteam Merle Kirchberger und Christopher Sohl, das alle Gäste mit viel Witz durch den kunterbunten Abend im Burgtheater begleitete und am Ende nicht einmal halt davor machte, seine eigene Krawatte und Hut zu versteigern.

Organisiert wurde die Auktion im Rahmen einer Blockwoche der Studiengänge Theaterpädagogik und Kommunikationsmanagements des Campus Lingens. Der normale Lehrbetrieb wurde für eine Woche eingestellt und die Studierenden konnten ein Projekt wählen, dass sie besonders interessiert und gemeinsam daran arbeiten. Unterstützung bei den Vorbereitungen sowie der Durchführung der Auktion bekamen die insgesamt 17 Studenten von Benjamin Häring, Lehrkraft für besondere Aufgaben. „Danke für die Woche! Es hat uns unglaublichen Spaß gemacht über die Grenzen des eigenen Studienganges hinweg mit Studierenden aus anderen Bereich zusammen arbeiten zu können“, lobte Nadja Fischer das Projekt.

2.650 Euro für soziale Vereine

Auch in diesem Jahr war die Auktion im Burgtheater wieder ein voller Erfolg: Eine Summe von knapp 2.650 Euro konnte zugunsten der Lingener Hospiz und des Tierschutzvereins Lingen eingenommen werden, die wie im Vorjahr von den Erlösen profitierten.

Mit dem Geld der vorherigen Auktion konnte die Lingener Hospiz das Projekt einer Kindertrauergruppe ins Leben rufen. Durch die diesjährige Spende soll eine Ausbildung zum Trauerbegleiter ermöglicht werden.

Auch Vorstandsmitglied Thomas Voscasek vom Tierschutzverein Lingen freute sich sichtlich über das Engagement der Studenten. Mit den Worten: „Die Tiere machen gerade eine La-Ola-Welle für euch“ und „Ihr seid einfach tolle Typen“, bedankte er sich herzlich und betonte, dass von der Spende Futter für den kommenden Winter sowie ein Industriewäschetrockner angeschafft werden können.

Alle Gegenstände, die den Besitzer am Donnerstagabend nicht wechselten, gehen an das Soziale Kaufhaus bei Reholand.

Kuriose Gegenstände unterm Hammer

Ein besonders begehrtes Objekt war der Zigaretten-Esel. Foto: Carmen Steiner

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