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Laura Strempel,
Redakteurin
26.09.2017, 15:19 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

Juniorwahl: Albert Stegemann gewinnt auch bei Schülern

Grafschafter Schüler von 13 Schulen haben sich an der Juniorwahl beteiligt. Das Ergebnis fällt bei den Erststimmen wie bei der Bundestagswahl aus, doch bei den Zweitstimmen gibt es deutliche Unterschiede.

Schüler des Gymnasiums Nordhorn haben bei der Juniorwahl mitgemacht. Foto: privat

Schüler des Gymnasiums Nordhorn haben bei der Juniorwahl mitgemacht. Foto: privat

authorVon Oliver Wunder

Nordhorn. Zwar durften unter 18-Jährige bei der Bundestagswahl nicht abstimmen, dennoch haben zahlreiche Schüler gewählt. An der Juniorwahl haben sich 13 Schulen aus der Grafschaft beteiligt, bundesweit waren es 3490 Lehranstalten.

Das Ergebnis bei den Erststimmen unterscheidet sich nicht stark von dem des richtigen Wahlausgangs. CDU-Kandidat Albert Stegemann erhielt 49,1 Prozent der Schülerstimmen im Wahlkreis Mittelems, 53,64 Prozent waren es bei der offiziellen Wahl.

CDU auch bei Zweitstimmen vorne

Die Zweitstimmen bei der Juniorwahl sind nur auf Landes- und nicht Wahlkreisebene veröffentlicht. Sie weichen stärker vom amtlichen Ergebnis der Bundestagswahl ab. Demnach erhielt die CDU bei den Schülern 27,9 Prozent, die SPD 21,9 Prozent, die Grünen 17,5 Prozent, die FDP 7,1 Prozent, die Linke 6 Prozent, die AfD 5,9 Prozent und sonstige Parteien bekamen 13,7 Prozent der Stimmen.

Die Juniorwahl steht unter der Schirmherrschaft des scheidenden Bundestagspräsidenten Norbert Lammert (CDU) und wird von namhaften Institutionen unterstützt. Es handelt es sich um eine Wahlsimulation, bei der jeder Schüler eine Wahlbenachrichtigung bekommt und an einer Urne in der Schule seinen Stimmzettel abgibt.

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