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04.09.2017, 17:57 Uhr

Isterberger Jugendfeuerwehr setzt sich für das Klima ein

Die Jugendfeuerwehr Isterberg hat den Klimaschutzpreis der Gemeinde Isterberg und des Unternehmens Innogy gewonnen. Die Jugendlichen setzen sich an ihren Dienstabenden nicht nur mit Notfällen auseinander, sondern lernen auch etwas über Umweltschutz.

Isterberger Jugendfeuerwehr setzt sich für das Klima ein

Ein Grund zum Jubeln: Die Mitglieder der Jugendfeuerwehr Isterberg erhalten von Bürgermeister Günter Wilmink den Klimaschutzpreis. Foto: Meyer

gam Isterberg. Die Jugendfeuerwehr Isterberg macht viel mehr als den Einsatz für den Ernstfall proben. In der vergangenen Woche wurden die Nachwuchseinsatzkräfte für ihr Umweltengagement mit dem gemeinsamen Klimaschutzpreis der Gemeinde Isterberg und des Energieunternehmens Innogy ausgezeichnet. Die Mädchen und Jungen unterstützen das Hotspot-Projekt „Wege zur Vielfalt – Lebensadern auf Sand“. Im Zuge des Projektes sollen die mageren Sandstandorte entlang von Wegen, Gräben oder auch Waldrändern als wichtige Lebensräume für Tiere und Pflanzen gepflegt werden.

Müll sammeln, Rückschnitt und Lernen

An einem Dienstabend wurde den Jugendlichen das Projekt vorgestellt, im September 2016 wurden sie unter fachlicher Anleitung im Bereich Syen Venn selbst aktiv. Sie sammelten Müll, schnitten Traubenkirschen zurück, entfernten Brombeergestrüpp und Mahdgut. Außerdem reinigten die Jugendfeuerwehrleute Infoschilder. „Während der Arbeiten wurden Erläuterungen und praktische Hinweise gegeben“, blickte Jugendwartin Wiebke Neesen zurück. Im Februar waren die Mädchen und Jungen erneut mit ihren Betreuern und fachkundiger Unterstützung unter anderem am Heideweiher aktiv und schnitten kleinere Pioniergehölze zurück, um zu verhindern, dass das Gewässer zu sehr verschattet. In diesem Monat ist ein weiterer Einsatz geplant. „Hier werden wahlweise eine weitere Umweltbildungsmaßnahme oder der Bau von Vogelnisthilfen durchgeführt“, teilte Wiebke Neesen mit.

Preisverleihung

Bürgermeister Günter Wilmink lobte bei der Preisverleihung das Engagement der Jugendlichen. „Die Jugendfeuerwehr hat den Preis verdient“, sagte er. In den vergangenen Jahren seien bereits viele tolle Ideen und Gruppen mit dem Preis ausgezeichnet worden. Innogy-Kommunalbetreuer Hermann-Josef Jansen betonte: „Der Klimaschutzpreis ist eine gute Tradition geworden.“ Es sei toll, dass die Jugendfeuerwehr auch andere Themen als Feuerwehrausbildung behandle. Ausgewählt wurde das Projekt von einer Jury aus Gemeinderat und Innogy. Ortsbrandmeister Hermann Rademaker bedankte sich im Namen seiner Kameraden für die Auszeichnung. „Man kann es gar nicht hoch genug anrechnen, wenn Jugendliche in die Natur gehen“, sagte er. Das Engagement für die Umwelt sei keine einmalige Sache.

Der Klimaschutzpreis wird jährlich für Leistungen verliehen, die zur Erhaltung natürlicher oder zur Verbesserung ungünstiger Umweltbedingungen beitragen. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld von 500 Euro verbunden. Für die Jugendwehr ein willkommener Geldsegen. „Das Geld ist gut angelegt, es stehen ja immer Anschaffungen an“, sagte Rademaker.

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