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28.03.2018, 21:03 Uhr

„Hobbydilettanten machen laute Musik“

Die Musikgruppe „Kochkraft durch KMA“ tritt am Sonnabend, 7. April, im Schüttorfer „Komplex“ auf. Im GN-Interview beschreiben die Mitglieder aus Duisburg, Köln und Bonn ihre Musik und was die Zuschauer bei dem Konzert erwartet.

„Hobbydilettanten machen laute Musik“

„Rechnerisch, variant, fachmännisch und erzogen“ beschreibt sich die Band „Kochkraft durch KMA“. Am Sonnabend, 7. April, werden die Mitglieder „Beray Habipper“, „Ficki Leandros“, „Lana Van Da Vla“ und „MC Gewitter“ (von links) gemeinsam im Schüttorfer „Komplex“ auftreten. Foto: Marvin Böhm

Von Manja Groote Punt

Die Künstlernamen der Mitglieder sind etwas Besonderes und sehr kreativ. Wie lauten die echten Namen der vier Mitglieder von „Kochkunst durch KMA“?

Lana Van Da Vla heißt eigentlich Lana del Frotto. Ihre Eltern kommen aus Rom und Padua. Der bürgerliche Name von MC Gewitter lautet Marc-Christian Donner. Unser alter Bassist Pappa Paprika heißt im echten Leben David Trapp und sein Nachfolger „Ficki Leandros“ Matthias Krämer. Wir selber nennen ihn aber meistens „Bounty Grob“. Beray Habipper trägt tatsächlich den Namen Beray Habip, was an sich schon lustig genug klingt. Sein Vater kommt aus dem Libanon und die Mutter aus Duisburg.

Wie kam es zu dem Bandnamen „Kochkraft durch KMA“?

Das ist eine total verrückte Geschichte. Die vier Originalmitglieder lernten sich 2014 in einem Kochkursus für extravagante Gerichte in Köln kennen. Der Kochkursus ging über ein ganzes Wochenende und fand in einem Kulturzentrum statt. In diesem Gebäude befanden sich auch einige Musikräume, die sehr gut ausgestattet waren. Dort trafen sich die vier Musiker per Zufall und fingen damit an, einfach so darauf los zu musizieren. Man verstand sich auf Anhieb und somit überlegte man schon nach dem ersten gemeinsamen Abend, ob man nicht eine ernsthafte Band gründen solle.

Ursprünglich sollte die Band nur „Kochkraft“ heißen. Das „Koch“ in Kochkraft ist auf das gemeinsame Kochen zurückzuführen. Die „Kraft“ bezieht sich darauf, dass man sehr kräftige Musik machen wollte.

Ein sehr guter Freund von Marc-Christian unterstützte die Band anfangs sowohl moralisch als auch finanziell, sodass man ihm durch den Zusatz „durch KMA“ Tribut zollen wollte. Da der Unterstützer nicht genannt werden möchte, können wir nur so viel verraten, dass die Buchstaben K, M und A für die Initialen des Unterstützers stehen. Man kann also sagen, dass wir die Kochkraft nur durch KMA erlangen.

Wie beschreibt die Gruppe ihre Musik?

Rechnerisch, variant, fachmännisch und erzogen.

Das Genre, in das sich die Band einordnet, heißt „Neue Deutsche Kelle“. Was soll man darunter verstehen?

Das Gleiche, was man früher unter „Neue Deutsche Welle“ verstanden hat. Nur mit Kelle. Also mehr „aua-aua-hau-drauf“.

Insgesamt sind nun drei Alben veröffentlicht worden. Wann wird das nächste Album erscheinen?

In diesem Jahr, also 2018. Wir haben bereits ein Konzert in unserer Heimat gespielt, bei dem wir ein paar Songs des kommenden Albums vorgestellt haben.

Gibt es dazu bereits konkrete Informationen?

Nur so viel: Es wird um Kopfjucken und Musik gehen.

Weshalb sind lediglich vier Lieder auf jedem Album?

Die für die breite Masse sichtbaren „Alben“ sollten ursprünglich nur Exemplare für die Presse werden, mit denen wir mit jeweils nur vier Titeln pro „Album“ einen kleinen Einblick geben wollten. Diese „Alben“ waren allerdings so erfolgreich, dass wir die restlichen Stücke einfach nicht draufgepackt haben. Das kommende Album soll mehr Titel beinhalten.

Was erwartet die Zuschauer, die die Band vielleicht noch nicht kennen?

Hobbydilettanten machen laute Musik. Wie immer unter dem Motto „Alles muss, nichts kann!“.

Neben „Kochkraft durch KMA“ tritt am Sonnabend auch die Band „Gilderoy“ im Schüttorfer „Komplex“ auf. Weshalb?

Wir sind seit vielen Jahren große Fans von „Gilderoy“ und haben bisher ungefähr zehn gemeinsame Konzerte gespielt. Auch unsere Coverversion von deren Song „Iss mich auf – Berlin und froh“ macht live immer Spaß. So passte es einfach gut, dieses Konzert gemeinsam zu bestreiten.

Warum sollte man nach Schüttorf kommen und sich das Konzert ansehen?

Bei dem Konzert in Schüttorf werden wir, wie auch bei unserem jüngsten Konzert, einen ersten Einblick in unser kommendes Album geben. Also ein Privileg, dass dem Rest des Landes nicht so schnell zu Teil werden wird.


Weitere Informationen: www.kochkraft.band

Das Konzert findet am Sonnabend, 7. April, 20 Uhr, unter dem Motto „Alles muss, nichts kann!“ im Jugendzentrum „Komplex“ in Schüttorf statt. Tickets gibt es ab 12 Euro unter www.komplex-schuettorf.de.

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