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25.02.2018, 13:57 Uhr

Bentheimer Band „ANA“ will hoch hinaus

Derzeit probt die Rock-Band „ANA“ noch im elterlichen Keller von Sänger und Gitarrist Morris Galley in Bad Bentheim. Damit soll es bald vorbei sein, denn in Koblenz werden sie ihr erstes Album bei einem bekannten Produzenten aufnehmen.

Bentheimer Band „ANA“ will hoch hinaus

Die drei Mitglieder der Band „ANA“ bei einer Probe in Bad Bentheim. Foto: Hesebeck

Von Carl Hesebeck

Bad Bentheim. Drei Jungs aus der Obergrafschaft machen gemeinsam Musik und wollen ganz groß rauskommen: René Jost, Wouter Sondeijker und Morris Galley sind zusammen „ANA“. Ihren Stil sehen die Musiker irgendwo zwischen Grunge und Stonerock, als Inspiration dienen die Bands „Bush“, „Pearl Jam“ und „Union Youth“. Bekannter Vertreter des Grunge ist auch „Nirvana“ mit Frontmann Kurt Cobain.

„Der Name „ANA“ ist damals auf einer Zugfahrt nach Amsterdam herausgekommen, kurz und prägnant“, erzählt Sänger und Gitarrist Morris Galley. Entstanden ist die Band 2014 beim zufälligen Treffen von Galley und Drummer René Jost in einer Bentheimer Kneipe. „Ich spiele schon seit 17 Jahren Schlagzeug und habe zu der Zeit jemanden für eine Band gesucht“, erinnert sich Jost. Schon am nächsten Tag trafen sich die beiden zum gemeinsamen Jammen, die Harmonie stimmte und „ANA“ war geboren. Bassist Wouter Sondeijker stieß 2016 aus Schüttorf zu den beiden Bentheimern hinzu. „Wouter ergänzt uns bestens und spielt auf demselben Niveau wie wir“, sind sich seine Bandkollegen einig. „Die Chemie in einer Band muss stimmen, man kann nicht einfach drei Personen zusammenstecken und hoffen, dass es funktioniert“, erklärt Galley. „Für uns ist Musik ein Katalysator aus dem Alltag“. Die drei Jungs sehen sich mittlerweile als kleine Familie und wollen gemeinsam durchstarten: Ende des Jahres soll es ins Tonstudio 45 nach Koblenz gehen, das von Produzent Kurt Ebelhäuser betrieben wird. Der Name ist in der Szene durchaus kein unbekannter, von ihm wurden unter anderem die „Donuts“ und „Union Youth“ produziert.

Aktuell sind Morris, Wouter und René deshalb dabei, aus 20 bis 30 Liedern acht Songs für die etwa zehntägigen Aufnahmen in Koblenz auszuwählen. Das kostet viel Zeit, „ANA“ trifft sich derzeit etwa drei bis vier Mal die Woche und wickelt dabei auch immer viel Papierkram ab. Einen Namen für das erste offizielle Album gibt es übrigens auch schon: „Actually we’re fine“, eigentlich ist alles gut. In einer ersten Auflage sollen 1000 CDs entstehen, die dann bei Auftritten und online vertrieben werden. „Unser Ziel ist es, von der Musik leben zu können und zusammen als Band erfolgreich zu sein“, fasst Morris Galley die ambitionierten Ziele von „ANA“ zusammen. Zudem stelle die Musik auch eine tolle Gelegenheit dar, die Welt kennenzulernen und Erfahrungen auszutauschen.

Bislang machen die Jungs noch alles selbst, vom Schreiben ihrer Lieder bis hin zur Aufnahme und Abmischen. Das soll sich mit der Fahrt nach Koblenz in das professionelle Tonstudio ändern. Vom heimischen Proberaum im Keller von Galleys Eltern in Bad Bentheim soll es bald in die große weite Welt gehen.

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