18.02.2019, 16:12 Uhr / Lesedauer: ca. 1min

Zoll ermittelt in Firmen der Paket- und Kurierbranche

Das Hauptzollamt hat sich mit 71 Beamten an einer bundesweiten Kontrolle von Kurier-, Express- und Paketdienstleistern beteiligt. Schwerpunkt war die Bekämpfung der Schwarzarbeit und illegalen Beschäftigung. Die Zöllner stellten Unstimmigkeiten fest.

Die Zöllner der Finanzkontrolle Schwarzarbeit der Standorte Osnabrück, Nordhorn und Lohne hatten Arbeitnehmer aus der Paket- und Kurierbranche befragt. Symbolfoto: Konjer

© Konjer, Stephan

Die Zöllner der Finanzkontrolle Schwarzarbeit der Standorte Osnabrück, Nordhorn und Lohne hatten Arbeitnehmer aus der Paket- und Kurierbranche befragt. Symbolfoto: Konjer

Osnabrück Die Zöllner der Finanzkontrolle Schwarzarbeit der Standorte Osnabrück, Nordhorn und Lohne hatten Arbeitnehmer aus der Paket- und Kurierbranche befragt, teilte das Hauptzollamt Osnabrück am Mittwoch mit. In 50 Fällen hätten sich Unstimmigkeiten ergeben.

In 31 Fällen gebe es Anhaltspunkte, dass die Unternehmen nicht den Mindestlohn zahlten. In einem weiteren Fall ermittelt der Zoll wegen des Verdachts des Sozialleistungsbetruges. In 16 Fällen vermutet die Behörde, dass Unternehmen gegen sozialversicherungsrechtliche Meldepflichten verstießen.

Die Kontrollen fanden im gesamten Amtsbezirk des Hauptzollamtes statt, unter anderem in Stadt und Landkreis Osnabrück, der Grafschaft Bentheim und Landkreis Vechta und Diepholz.

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