19.08.2020, 12:17 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

„Werderfreunde Emsland Süd“ spenden für Pflegekräfte

Zur Spendenübergabe am Christopherus-Werk trafen sich (von links): Stefan Kerk, Ingo Lüttecke, Leon Hagemann, Inge Hegge, Elisabeth Wilmes, Georg Kruse und Petra Willenborg. Foto: Christophorus-Werk Lingen

Zur Spendenübergabe am Christopherus-Werk trafen sich (von links): Stefan Kerk, Ingo Lüttecke, Leon Hagemann, Inge Hegge, Elisabeth Wilmes, Georg Kruse und Petra Willenborg. Foto: Christophorus-Werk Lingen

Lingen Unter dem Motto „Nicht nur für Pflegekräfte klatschen, sondern auch Taten folgen lassen“ hat der Fanclub des Fußballvereins Werder Bremen „Werderfreunde Emsland Süd“ aus Langen zu einer großen Mitmach-Aktion eingeladen. So konnte jeder Fußballfan über Pfingsten ein Foto in grün-weißer Fanbekleidung einreichen, und „für jedes Foto spendete der Fanclub 5 Euro für den guten Zweck“, erzählt Kassenwartin Katrin Krieger aus Bawinkel. Mit dem Geld konnten die engagierten Fußballfans insgesamt fünf große „Dankeschön-Pakete“ packen, die sie an vier Pflegeeinrichtungen und eine Einrichtung für Menschen mit Behinderung überreichten.

„Die Corona-Krise stellt die hiesigen Pflegeeinrichtungen in den letzten Wochen und Monaten vor enorme Herausforderungen. Nicht nur, dass die kurzfristig mitgeteilten Sicherheitsmaßnahmen schnell umsetzen mussten, die Pflegekräfte müssen den Bewohnern gerade während der Kontaktsperre viel Einfühlungsvermögen entgegenbringen“, begründete Fanclub-Präsident Ingo Lüttecke aus Langen die Motivation für die Aktion. Mit je einem „Dankeschön-Paket“ bedacht wurden das Maria-Anna-Haus in Lengerich, das Elisabeth-Haus in Emsbüren, das Marienstift in Bawinkel, die Fach-Pflegeeinrichtung St. Katharina in Thuine und das Christophorus-Werk in Lingen. Im Christophorus-Werk nahmen stellvertretend für alle Pflegekräfte drei Mitarbeiterinnen des Wohnheims Lingen das Präsent entgegen. „Dass der Fanclub uns ausgewählt hat, freut uns besonders, da Einrichtungen für Menschen mit Behinderung und entsprechend auch die Heilerziehungspfleger in der Diskussion um Systemrelevanz und Mehrbelastung durch Corona oft nicht berücksichtigt werden“, erklärt Georg Kruse, Geschäftsführer des Christophorus-Werkes.

„Die Reaktion in den jeweiligen Pflegeeinrichtungen war immer gleich“, erinnert sich Ingo Lüttecke. „Die Mitarbeiter waren dankbar, dass an sie gedacht und ihre Arbeit wertgeschätzt wird. Die Pflegeeinrichtungen erhalten derzeit sehr viel Wertschätzung. Der Wunsch, dass dies auch nach Corona noch anhält, war bei allen besuchten Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der Pflegeeinrichtungen und beim Christophorus-Werk aber deutlich spürbar“, so Lüttecke abschließend.

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