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25.03.2020, 14:04 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

Wasserstraßen, Häfen und Brücken wichtig für die Wirtschaft

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Stegemann traf sich zum Austausch mit dem Leiter des neuen Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts Ems-Nordsee. Dabei betonte er die Bedeutung von Wasserstraßen, Häfen und Brücken für die Wirtschaft.

Norbert Gebken, Sachbereichsleiter für Bau und Betrieb, der Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann und Hermann Poppen, Leiter des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Ems-Nordsee, trafen sich zum Meinungsaustausch. Foto: Büro Stegemann

Norbert Gebken, Sachbereichsleiter für Bau und Betrieb, der Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann und Hermann Poppen, Leiter des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Ems-Nordsee, trafen sich zum Meinungsaustausch. Foto: Büro Stegemann

Meppen Seit Anfang des Jahres arbeiten das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) Meppen und Emden als neues WSA Ems-Nordsee zusammen. „Die Verbindung der Ämter ermöglicht uns einen effektiveren Einsatz für unsere Wasserwege von der Nordsee bis zur nordrhein-westfälischen Grenze. Trotz Fusion ist leider der Personalmangel für unsere zahlreichen Großprojekte als Herausforderung geblieben“, erläutert der Amtsleiter Hermann Poppen dem CDU-Bundestagsabgeordneten Albert Stegemann bei seinem Antrittsbesuch.

Eines der aktuellen Großprojekte ist der Ausbau der Nordstrecke des Dortmund-Ems-Kanals mit dem Neubau der Schleuse in Gleesen bei Emsbüren. Seit dem Spatenstich im Jahre 2018 arbeitet die Bundesbehörde mit kommunalen und regionalen Partnern am Ausbau der Wasserstraße insbesondere durch die Vergrößerung der Schleuse. So soll das Emsland in Zukunft für Großmotorgüterschiffe gut erreichbar sein. Die Bauarbeiten werden noch bis zum Jahr 2030 andauern. „Zahlreiche Unternehmensansiedlungen zeigen, dass das Emsland als Wirtschaftsstandort immer interessanter wird. Unsere gute Anbindung an Flüsse und Kanäle soll für innovative Verkehrswege genutzt und effektiv ausgebaut werden“, bekräftigt Stegemann mit Blick auf das Millionenprojekt in Gleesen.

Andererseits betrachtet Stegemann die Situation der Brücken sorgenvoll. Die meisten Brücken wurden in den 1950er Jahren gebaut. Als durchschnittliche Nutzungsdauer von Brücken werden achtzig Jahre angesetzt. Es sei also absehbar, dass in den nächsten Jahren zahlreiche Brücken instandgesetzt oder erneuert werden müssen. Aufgrund der stärkeren Nutzung der Wasserwege müssen ohnehin zahlreiche Brücken für größere Schiffe angehoben werden, wodurch an vielen Stellen ein Neubau wirtschaftlich vorzugswürdig ist. Dieser Prozess wird viele Brückensperrungen, Bauarbeiten und eventuell auch Einsparungen hervorbringen. Für den Bundestagsabgeordneten Stegemann ist dabei klar: „Brücken sind nicht nur wichtige Verbindungen für Anlieger. Sie sind auch für Rettungskräfte, die Landwirtschaft und das touristische Angebot in unserer Region von entscheidender Bedeutung. Die Sicherheit muss stets gewährleistet sein und nach einem nötigen Abriss müssen sinnvoll neue Brücken gebaut werden.“ Abschließend sind sich das WSA Ems-Nordsee und Albert Stegemann einig: „Wir brauchen für eine starke Wirtschaft auch eine moderne Verknüpfung von Verkehrswegen auf Straße, Schiene und Wasser.“

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