Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen
24.09.2019, 16:36 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

Waldbühne zieht Bilanz: Über 44.000 Zuschauer in Ahmsen

Mitte September ging nun auf der Waldbühne in Ahmsen die letzte Vorstellung von „Heidi – Das Musical“ über die Bühne und damit ein erfolgreicher Theatersommer zu Ende. Angesichts der Besucherzahlen hatten die Verantwortlichen Grund zu feiern.

Mit Blumen und Theatergutscheinen bedankten sich die Musicaldarsteller gemeinsam mit Josef Meyer, erster Vorsitzender der Bühne(rechts), bei ihrem 24.192. „Heidi“-Besucher Wilhelm Hanneken. Foto: Hermann-Josef Alves

Mit Blumen und Theatergutscheinen bedankten sich die Musicaldarsteller gemeinsam mit Josef Meyer, erster Vorsitzender der Bühne(rechts), bei ihrem 24.192. „Heidi“-Besucher Wilhelm Hanneken. Foto: Hermann-Josef Alves

Lähden Die Zahlen aus dem Vorjahr konnten übertroffen werden und damit auch die Erwartungen der Verantwortlichen, wie Josef Meyer, erster Vorsitzender der Bühne, im Rahmen der letzten Vorstellung betonte. Insgesamt 44.731 Zuschauer sahen sich die beiden Inszenierungen „Anatevka“ und „Heidi“ an. Nimmt man die Gastveranstaltungen hinzu, kamen in diesem Sommer weit über 48.000 Besucher zur Waldbühne. Für Meyer ein gutes Ergebnis. Besonders erfreulich sei, dass „Heidi“ bei den Zuschauern so großen Anklang gefunden habe, damit habe im Vorfeld der Saison nicht gerechnet, bekannte Meyer. Ebenfalls zufrieden mit den Besucherzahlen ist auch Judith Röser. Die Regisseurin aus Osnabrück freue sich über das erfolgreiche Jahr und habe sich direkt für die kommende Saison verpflichten lassen, heißt es in einer Pressemitteilung der Waldbühne. Besucherzahlen jenseits der 40.000 verzeichnete die Waldbühne erstmals im Jahr 1995.

Nach Aussage von Meyer wurden diese Werte seit 2002 insgesamt 16 Mal erreicht. In der Theatersaison 2008 besuchten über 62.000 Zuschauer die Aufführungen „Lourdes“ und „Pippi Langstrumpf“. Für Meyer sind diese Zahlen besonders erstaunlich, wenn man bedenkt, dass Ahmsen ein kleiner 300-Einwohner Ort ist – ohne größere Stadt in der Nähe.

Während die Spieler nun eine wohlverdiente Pause einlegen, laufen die Planungen laut Meyer für die Saison 2020 hinter den Kulissen bereits auf Hochtouren. Da die Bühne im 10-jährigen Turnus „Die Passion“ aufführen möchte, war die Entscheidung für das Schauspiel in diesem Fall einfach. Für das Familienstück ergatterte man beim WDR die Rechte für eine „Käpt’n Blaubär“ Ur-Aufführung. So wird eine Musicalfassung von „Käpt’n Blaubär“ eigens für die Ahmsener Spielschar neu verfasst und im kommenden Sommer erstmalig gezeigt.

  • Drucken
  • Kommentare 0
  • rating rating rating rating rating