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22.07.2019, 19:33 Uhr

Waldbrandgefahr: Offenes Feuer im Emsland weiter verboten

Vor akuter Waldbrandgefahr warnen die Niedersächsischen Landesforsten im Emsland. Denn die Waldböden sind viel zu trocken. Damit kein Feuer entsteht, sollten Spaziergänger im Wald einiges beachten.

Waldbrandgefahr: Offenes Feuer im Emsland weiter verboten

Im Landkreis Emsland nach wie vor erhöhtes Waldbrandrisiko. Es ist untersagt, in Wäldern, Mooren und Heidegebieten oder in gefährlicher Nähe davon Feuer anzuzünden und zu rauchen. Symbolfoto: Patrick Pleul/dpa

Meppen Nach Rücksprache mit dem Waldbrandbeauftragten der Niedersächsischen Landesforsten für den Landkreis Emsland besteht nach wie vor ein erhöhtes Waldbrandrisiko. Die Waldbrandverordnung des Landkreises Emsland vom 24. April bleibt damit weiterhin in Kraft. Nach Ansicht des Experten reichen die Regenfälle in den vergangenen Tagen nicht aus, um das Waldbrandrisiko nachhaltig zu senken. Die ausgetrockneten Waldböden und die trockene Waldvegetation seien insbesondere im südlichen und mittleren Emsland weiterhin leicht entflammbar.

Die Wetterprognosen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) sagen darüber hinaus für die kommenden Tage keinen weiteren nennenswerten Niederschlag voraus. Es ist vielmehr mit einem starken Temperaturanstieg zu rechnen. Dementsprechend steigt die Gefahrenstufe laut DWD ab Mittwoch, 24. Juli, bis Freitag, 26. Juli, auf die höchste Kategorie 5 (sehr hohe Gefahr) an. Die Waldbrandverordnung verbietet es Besuchern von Wäldern, Mooren und Heidegebieten, die befestigten Straßen, befahrbaren Wege sowie markierten Wander- und Reitwege zu verlassen. Zudem ist es untersagt, in Wäldern, Mooren und Heidegebieten oder in gefährlicher Nähe davon Feuer anzuzünden, zu rauchen und mit feuergefährlichen Gegenständen umzugehen. Ein Verstoß gegen die Verordnung gilt als Ordnungswidrigkeit und kann als solche mit einer Geldbuße bis zu 5000 Euro geahndet werden. Unter das Verbot fallen nicht die Erledigung öffentlicher Aufgaben sowie die rechtmäßige Bewirtschaftung und Nutzung von Grundstücken einschließlich der Jagdausübung.

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