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24.04.2019, 16:32 Uhr

Waldbrandgefahr: Lagerfeuer sind im Emsland vorerst tabu

Aufgrund der seit Tagen anhaltenden Trockenheit besteht im Landkreis Emsland derzeit eine erhöhte Waldbrandgefahr. Der Landkreis hat daher zur Verhütung von Waldbränden eine Verordnung erlassen, die bis auf Weiteres Gültigkeit besitzt.

Waldbrandgefahr: Lagerfeuer sind im Emsland vorerst tabu

Aufgrund der Trockenheit herrscht in vielen Regionen derzeit erhöhte Brandgefahr. Foto: Jan Woitas/ZB/dpa

Meppen Die Prognosen des Deutschen Wetterdienstes gehen zwar in den folgenden Tagen von einem abnehmenden Risiko aus, auch aufgrund vergleichsweise geringer Niederschlagsmengen bleibt die Waldbrandgefahr aber weiterhin bestehen.

Wie der Landkreis Emsland mitteilt, ist es Besucher von Wäldern, Mooren und Heidegebieten daher bis auf Weiteres nicht erlaubt, Straßen, befahrbare Wege und markierte Wander- und Reitwege zu verlassen.

Auch das Entzünden von Feuern und Zigaretten muss aus Brandschutzgründen in Wäldern, Mooren und Heidegebieten unterlassen werden. Ausgenommen vom Verbot sind laut Landkreis allerdings Tätigkeiten, die der Erledigung öffentlicher Aufgaben dienen sowie die rechtmäßige Bewirtschaftung und Nutzung von Grundstücken einschließlich der Jagdausübung.

Verstöße gegen die Verordnung können als Ordnungswidrigkeiten mit einer Geldbuße bis zu 5.000 Euro geahndet werden.

Auch im Landkreis Osnabrück gilt derzeit für Wälder die Warnstufe drei und für Grünflächen die Warnstufe vier, wie Landkreis-Sprecher Burkhard Riepenhoff mitteilt. Der Waldbrandgefahrenindex (WBI) beschreibt das meteorologische Potential für die Gefährdung durch Waldbrand, wobei die Stufe fünf als höchste Gefahrenstufe gilt. Und so heißt es auch für die Region Osnabrück: bitte kein offenes Feuer, kein Rauchen und keine Autos mit heißen Katalysatoren auf Grünflächen abstellen.

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