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25.06.2018, 19:07 Uhr

Tür in Reaktorgebäude des Lingener Atomkraftwerks undicht

Im Autokraftwerk in Lingen ließ sich eine Tür im Reaktorgebäude nicht fest verschließen: Das wurde bei einer Kontrolle festgestellt. Die Tür soll im Ernstfall das Überlaufen von Kühlwasser in andere Räume verhindern.

Tür in Reaktorgebäude des Lingener Atomkraftwerks undicht

Im Atomkraftwerk in Lingen haben die Verantwortlichen bei einer Kontrolle festgestellt, dass sich eine Tür im Reaktorgebäude nicht dicht verschließen ließ. Der Fehler wurde mittlerweile behoben. Foto: Meppelink

Lingen „Im Zuge von Überprüfungen nach einer Instandhaltungsmaßnahme ist festgestellt worden, dass eine Zugangstür zum Raumbereich eines Zwischenkühlers nicht vollständig dicht verschlossen war“, heißt es in einer Mitteilung der Betreiber des Lingener Kraftwerks. Die Tür befindet sich im Reaktorgebäude und verhindert im Fall einer Leckage das Überlaufen von nicht radioaktivem Kühlwasser in weitere Raumbereiche. „Der Befund, der durch regelmäßige Begehungen festgestellt wurde, wurde beseitigt und die Ursachenklärung angestoßen“, heißt es weiter.

Das Vorkommnis wurde gemäß den deutschen Meldekriterien in die Kategorie N (Normal) eingestuft und dem niedersächsischen Umweltministerium als Aufsichtsbehörde fristgerecht innerhalb von fünf Werktagen gemeldet. Nach der internationalen Skala zur Bewertung von Vorkommnissen (INES) ist es der Stufe 0 (unterhalb der Skala = keine oder sehr geringe sicherheitstechnische Bedeutung) zuzuordnen. Eine Gefährdung des Personals, der Umgebung oder der Anlage lag zu keiner Zeit vor, schreiben die Verantwortlichen.

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