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28.09.2018, 18:25 Uhr

THW Nordhorn weiter bei Moorbrand

Mit rund 20 Ehrenamtlichen ist das THW Nordhorn seit zwei Wochen beim Moorbrand in Meppen im Einsatz. Ein Ende ist noch nicht absehbar. Allerdings übernimmt die Bundeswehr nun immer mehr Aufgaben selbst.

THW Nordhorn weiter bei Moorbrand

Eine Ladung Feldbetten bringen Mitarbeiter des THW Nordhorn ins Feldlager. Foto: THW

Von Andre Berends

Nordhorn/Meppen Die Stimmung unter den ehrenamtlichen Helfern des Technischen Hilfswerks (THW) aus Nordhorn sei gut, sagt Ortsbeauftragter Klaus Berenzen am Freitag auf GN-Anfrage. „Ich habe noch keine Probleme, Leute für diesen Einsatz zu finden“, berichtet er. Mit rund 20 Kräften ist der THW-Ortsverband seit dem 13. September beim großen Moorbrand nördlich von Meppen gefordert – und zwar rund um die Uhr im Drei-Schicht-System.

Mit vielen weiteren THW-Kräften sorgen die Nordhorner dafür, dass die zeitweise bis zu 1700 Mitarbeiter aller Hilfsorganisationen und der Bundeswehr sich voll auf das Löschen des noch immer vor sich hinkokelnden Brandes in der Tinner Dose konzentrieren können. Sie halfen unter anderem beim Aufbau eines Feldlagers für 500 Einsatzkräfte. „Die Zelte mussten mit Feldbetten, Strom, Licht, Duschen, Toiletten und auch Heizungen ausgestattet werden. Da ist eine richtige Kleinstadt entstanden“, gibt Klaus Berenzen einen Einblick in die Arbeit.

Helfer in den Feldküchen

Das THW war außerdem gefordert, beim Verlegen von Schläuchen zur Löschwasserversorgung zu helfen. Einige Tage unterstützten die Nordhorner auch den Fahrdienst zwischen Feldlager, Einsatzstellen und Verpflegungsstellen. Sie übernahmen Kurier- und Transportfahrten, auch stellten sie eine mobile Werkstatt bereit. In dieser Woche ordnete der Ortsverband außerdem noch drei Helfer für die Verpflegung in den Feldküchen ab.

Wie lange der Einsatz für das THW noch dauert, kann Klaus Berenzen nicht abschätzen. „Die Pumpen werden noch länger laufen“, vermutet er. Geplant sei aber, die Einsatzstärke zu reduzieren. Die Bundeswehr übernehme inzwischen immer mehr Aufgaben selbst.

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