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31.07.2020, 15:32 Uhr / Lesedauer: ca. 3min

Stadt Meppen bietet digitalen Service an

Per Tablet oder iPhone lässt sich vieles regeln. Foto: Stadt Meppen

Per Tablet oder iPhone lässt sich vieles regeln. Foto: Stadt Meppen

Meppen Seit ein paar Monaten können Meppener „typische Behördengänge“ bequem von zuhause oder unterwegs und rund um die Uhr online erledigen. Neben dem Serviceangebot OpenR@thaus bietet die Stadt Meppen auch weitere Dienstleistungen digital an.

Seit Anfang des Jahres können Bürgerinnen und Bürger beispielsweise Geburts-, Ehe- und Sterbeurkunden online beantragen. Gewerbeanmeldungen und -abmeldungen, Auszüge aus dem Gewerbezentralregister sowie An- und Abmeldungen zur Hundesteuer zählen ebenfalls zu den angebotenen digitalen Dienstleistungen. Auch die dabei entstehenden Gebühren können online beglichen werden. „Das Angebot wird sehr gut angenommen“, sagte Erster Stadtrat Bernhard Ostermann. Seit dem offiziellen Start am 17. Januar 2020 wurden über dieses Tool bereits mehr als 280 Anträge eingereicht.

Darüber hinaus können Kunden der Stadtwerke Meppen schon seit 2018 ihre Zählerstände online mitteilen. Und unliebsame „Knöllchen“ können zumindest komfortabel über einen QR-Code und einem Online-Bezahlsystem beglichen werden. Bürgernah und digital – der Stadt Meppen ist es ein besonderes Anliegen, dass trotz digitaler Fortschritte die Nähe zum Bürger nicht verloren geht. „Wir sind nach wie vor persönlicher Ansprechpartner für die Bürger. Mit unseren digitalen Angeboten wollen wir unseren Service erweitern, optimieren und flexibler gestalten“, so Ostermann. Auch intern ist die Stadt Meppen im Bereich Digitalisierung auf einem guten Weg, beispielsweise mit ihrem geographischen Informationssystem oder der digitalen Aktenführung.

Das Online-Dienstleistungsportal OpenR@thaus wurde in Folge des Onlinezugangsgesetzes initiiert, welches regelt, dass ab Ende 2022 Verwaltungsleistungen elektronisch angeboten werden müssen und ein Portalverbund für Bundes-, Landes- und Kommunalplattformen aufgebaut wird. Die Stadt Meppen war eine von acht Kommunen, mit denen der Landkreis Emsland als erste Kreisverwaltung in Niedersachsen Anfang dieses Jahres das OpenR@thaus beziehungsweise das OpenKreishaus eröffnet hat (Portalverbund Emsland). Zu diesem Zeitpunkt konnte noch niemand ahnen, dass dieser Aufschlag „just in time“ erfolgte. Denn insbesondere in Zeiten des Abstandhaltens waren und sind digitale Lösungen besonders gefragt.

Das virtuelle Rathaus erreicht man direkt auf www.openrathaus.meppen.de oder auf www.meppen.de. Der übersichtliche Aufbau ist selbsterklärend: Die Online-Dienstleistungen sind thematisch sortiert; ein Suchfeld ergänzt das Angebot. Einige Dienstleistungen können als „Gast“ in Anspruch genommen werden. Für die übrigen ist ein sogenanntes „Bürgerkonto“ anzulegen. Dieses erspart darüber hinaus beim nächsten Online-Besuch die Eingabe grundlegender Daten. Gleichzeitig gilt dieser Zugang auch für die übrigen Kommunen des Portalverbundes Emsland. Zunächst steht den Bürgerinnen und Bürgern hier lediglich eine Auswahl von Leistungen offen. Die Plattform wird sukzessive weiter ausgebaut. Alle 19 emsländischen Kommunen sollen bis Ende 2020 unter diesem virtuellen Dach zu finden sein.

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