10.03.2020, 10:56 Uhr / Lesedauer: ca. 4min

Schloss Clemenswerth präsentiert Jahresprogramm

Drei Sonderausstellungen, sieben Events und 110 Veranstaltungen umfasst das Jahresprogramm des Emslandmuseums Schloss Clemenswerth. Ein Veranstaltungskalender kann beim Museum angefordert werden.

Ramona Krons, Hermann Bröring und Oliver Fok präsentieren das Jahresprogramm 2020 des Emslandmuseums Schloss Clemenswerth. Foto: Emslandmuseum

Ramona Krons, Hermann Bröring und Oliver Fok präsentieren das Jahresprogramm 2020 des Emslandmuseums Schloss Clemenswerth. Foto: Emslandmuseum

Sögel Mit Öffnung der Museumstüren präsentiert das Emslandmuseum Schloss Clemenswerth auch sein Jahresprogramm 2020. „Wir haben für unsere Besucher wieder ein Kulturpaket aus drei Sonderausstellungen, sieben Events und 110 Veranstaltungen geschnürt“, berichtet Museumsdirektor Oliver Fok in der Jahres-Pressekonferenz. Aufgelistet sind die 120 Termine im Veranstaltungskalender, der als zentrale Imagebroschüre des Hauses auf 32 Seiten auch einen Überblick zur Schlossgeschichte sowie den Angeboten für unter anderem Gruppen, Kindergeburtstage, Schulklassen und Hochzeiten gibt.

Ziel in 2020: Positive Entwicklung fortsetzen

An den guten Ergebnissen der letzten beiden Vorjahre, sowohl in 2018 als auch in 2019 kamen jeweils 55.000 Besucher, will das Emslandmuseum auch in diesem Jahr wieder anknüpfen. „Mit diesem Besucheraufkommen gehört das Schloss zu den 10 Prozent der über 7000 Museen in Deutschland, die jährlich über 50.000 Besucher zählen“, betont Hermann Bröring als Vorsitzender des Emsländischen Heimatbundes, dem Trägerverein des Museums. Rund 10.000 Veranstaltungskalender sind in Deutschland und den Niederlanden bereits verteilt. Die Basis für eine erfolgreiche Saison ist somit gelegt.

Sonderausstellungen

Das Ausstellungsprogramm beginnt im April mit „Die Künstlerkolonie Nidden auf der Kurischen Nehrung“ (1. April bis 14. Juni). Die unwirkliche Natur, das rauhe Fischerleben und die besonderen Lichtverhältnisse lockten Maler seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts an den abgelegenen Ort an der Ostsee. Die Sonderausstellung setzt nach der Präsentation der beiden expressionistischen Gesamtkunstwerkkünstler Emil Maetzel (2017) und Wenzel Hablik (2018) sowie der NDR-Ausstellung mit norddeutschen Landschaftsbildern von namhaften Künstlern (2019) den „Blick in die Anfänge der Moderne“ hochkarätig fort. „Wir sind uns sicher, dass die Ausstellung nicht nur bei Menschen mit ostpreußischen Wurzeln, sondern auch bei allen Kunstinteressierten großen Anklang finden wird“, so Museumsdirektor Oliver Fok. Ein weiterer Höhepunkt ist die Sommerausstellung (20. Juni bis 23. August) mit Werken des Cottbuser Künstlers Günther Rechn, der zu den renommiertesten Künstlern Ostdeutschlands zählt und in der ehemaligen DDR mehrere Preise erhalten hat. Drei spannende künstlerische Positionen zum Thema Papier zeigt die Herbstausstellung (29. August bis 31. Oktober) mit Arbeiten der Künstlerinnen Cordula Kagemann, Vera Scholz und Susanne Schwarz, die sich auf ganz unterschiedliche Weise mit dem empfindsamen Material auseinandersetzen. Zu allen drei Sonderausstellungen gibt es ein Begleitprogramm wie beispielsweise das neue Vermittlungsformat „Mit Kind zur Kunst“ (16. April., 25. Juni., 10. September), das Eltern mit ihren Kleinkindern zum Rundgang einlädt.

Events und Saisonkarte

Mit dem Osterspaß (12. April), dem Fest der Sinne (6. und 7. Juni) – in diesem Jahr wieder mit den beiden prominenten Pflanzenexperten René Wadas und Matthias Schuh, dem Kunstmarkt ParkArt (8. und 9. August), der Mariä-Himmelfahrts-Messe (16. August) sowie dem Falknertag (6. September), der Schleppjagd mit Hubertusmesse (27. September) und dem Advent auf Schloss Clemenswerth (5. und 6. Dezember) fehlen auch nicht die etablierten Events im Jahresprogramm des Emslandmuseums. Neben diesen Publikumsmagneten finden sich rund 110 weitere Termine im Jahresprogramm: „Wir versuchen Angebote für möglichst viele Menschen und unterschiedliche Interessensgruppen zu schaffen. Dass uns dies gut gelingt, zeigt der große Zuspruch“, sagt Ramona Krons, die die Öffentlichkeitsarbeit und Museumspädagogik leitet. Neben den Programmen in den Oster-, Sommer- und Herbstferien für Kinder und Familien wurde auch das Workshop-Angebot für Erwachsene ausgebaut. Es gibt zwei Foto-Coachings mit Heinrich Jansen (24. Mai, 18. Oktober), einen Kurs zu Fotografischen Inszenierungen mit Monika Lutz (28. bis 30.Juli), einen Camera-Obscura-Workshop mit Ingo Günther (31. Juli bis 2. August), Experimente mit Aquarellfarben und Photo-Cutouts mit Carmen Oberst (3. bis 5. August), Aquarelltechniken und Plain Air mit Laura Wittneben (3. bis 5.August) sowie einen Gold- und Silberschmiedekurs mit Katja Osterhoff-Genz (19. September). Auch in 2020 bietet die Saisonkarte für nur 18 Euro allen Schloss-Liebhabern und Event-Fans wieder eine außerordentlich günstige Möglichkeit für den mehrmaligen Besuch. Inhaber dieser haben über das gesamte Jahr freien Eintritt in das Museum sowie zum Fest der Sinne, zur ParkArt und zum Adventsmarkt. Weiter Bestand haben zudem die Eintrittskarten-Kooperationen. Mit der regulären Erwachsenen-Eintrittskarte gibt es 50 Prozent Ermäßigung beim Emsland Moormuseum, dem Museumsdorf Cloppenburg, der Festung Bourtange und den Brühler Schlössern.

Das Jahresprogramm mit allen Ausstellungen, Events und Veranstaltungen kann unter Telefon 05952 932325 oder schloss@clemenswerth.de kostenlos angefordert sowie auf der Museumsseite www.clemenswerth.de eingesehen werden.

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