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22.07.2019, 17:22 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

RWE plant Logistikgebäude für radioaktive Stoffe in Lingen

Der Energiekonzern RWE plant in Lingen den Bau eines Logistikgebäudes, in dem der Transport von radioaktiven Stoffen vorbereitet werden soll. Dies teilte die RWE als Betreiberin des Kernkraftwerks Emsland am Montag mit.

Das Kernkraftwerk Emsland soll 2022 vom Netz gehen. Hierzu plant die RWE nun den Bau eines Logistikgebäudes. Archivfoto: Kramer/privat

Das Kernkraftwerk Emsland soll 2022 vom Netz gehen. Hierzu plant die RWE nun den Bau eines Logistikgebäudes. Archivfoto: Kramer/privat

Lingen Rund 42 Monate vor der geplanten Stilllegung des Kernkraftwerkes Emsland hat RWE als Kraftwerksbetreiberin nun beim Niedersächsischen Umweltministerium den Umgang mit sonstigen radioaktiven Stoffen in einem noch zu errichtenden „Technologie- und Logistikgebäude Emsland“ (TLE) beantragt.

Dies sei notwendig, da der Abbau der Kernkraftwerksanlagen in Lingen zusätzliche Logistik- und Behandlungsflächen erfordert. Ein entsprechender Bauantrag werde bei der Stadt Lingen eingereicht, wenn RWE die noch ausstehende Investitionsentscheidung getroffen habe, teilte das Unternehmen am Montag in einer Pressemitteilung mit.

Im TLE sollen laut RWE künftig schwach- und mittelradioaktive Abfälle angeliefert, sortiert, für den Transport vorbereitet und zeitlich begrenzt bis zur Übergabe an den Bund bereitgestellt werden. Insbesondere schaffe man durch den Bau des TLE die notwendige Infrastruktur für den Abbau, erklärte Kernkraftwerksleiter Wolfgang Kahlert. Der Bund hat laut RWE für diese Abfälle das Endlager Konrad in Salzgitter vorgesehen, dass ab 2027 den Betrieb aufnehmen soll.

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