11.12.2019, 17:29 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

Neuer emsländischer Landrat offiziell vor Kreistag vereidigt

Nach gut fünf Wochen im Amt wurde der emsländische Landrat Marc-André Burgdorf nun formal während der letzten Kreistagssitzung des Jahres am vergangenen Montag vereidigt.

Die stellvertretende Landrätin Margret Berentzen hat Marc-André Burgdorf den Eid abgenommen. Foto: privat

Die stellvertretende Landrätin Margret Berentzen hat Marc-André Burgdorf den Eid abgenommen. Foto: privat

Meppen Stellvertretende Landrätin Margret Berentzen nahm Marc-André Burgdorf den Eid auf Landesverfassung und Grundgesetz ab.

Burgdorf war am 26. Mai mit 59,4 Prozent als Nachfolger von Reinhard Winter zum Landrat gewählt worden. Die Amtsgeschäfte nahm er offiziell am 1. November auf. Der 47-Jährige war zuvor als Dezernent für die Fachbereiche Recht, Sicherheit und Ordnung, Straßenverkehr sowie Veterinärwesen und Verbraucherschutz und die Emsländische Eisenbahn tätig gewesen. „Dies ist ein bewegender Moment“, sagte Burgdorf. Er betrachte den Kreistag als das „höchste Organ des Kreises“, das mit großem Verantwortungsbewusstsein grundlegende Entscheidungen zu treffen habe. Er freue sich auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Marc-André Burgdorf hob auch die Leistungsfähigkeit der Kreisverwaltung hervor. Er kündigte an, diese im Rahmen der Digitalisierung noch effizienter gestalten zu wollen.

Burgdorf wechselte im Jahr 2012 vom Kreis Warendorf nach Meppen, wo er als zuletzt als Kreisrechtsdirektor und davor als Referent des Landrats (2003 – 2007) gearbeitet hat. Ab 2008 leitete Burgdorf das Haupt- und Personalamt.

Er wurde in Bielefeld geboren, ist verheiratet und Vater zweier Töchter. Er studierte Rechtswissenschaft in Bielefeld und Würzburg und beendete 2000 sein Studium als Volljurist. Parallel dazu studierte er Katholische Theologie in Paderborn.

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