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27.05.2020, 15:14 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

Fünf-Zentner-Bombe in Meppen entschärft

Am Domhof in Meppen ist bei Bauarbeiten eine Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg gefunden worden. Um den Fundort wurde ein Evakuierungsbereich eingerichtet. Gegen 23 Uhr gab die Stadt Entwarnung.

Teile des Meppener Domhofs sind wegen eines möglichen Bombenfundes bei Bauarbeiten gesperrt. Foto: Schock

Teile des Meppener Domhofs sind wegen eines möglichen Bombenfundes bei Bauarbeiten gesperrt. Foto: Schock

Von Christian Schock, Von David Hausfeld, Von Steffen Burkert

Meppen Bei Bauarbeiten ist am Mittwochnachmittag in der Straße Domhof in Meppen eine amerikanische Weltkriegsbombe gefunden worden. Die Fünf-Zentner-Fliegerbombe wurde vor Ort durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst unschädlich gemacht. „Die Bombe konnte erfolgreich entschärft werden“, teilte die Meppener Stadtverwaltung um kurz nach 23 Uhr mit.
Der Bereich um den Domhofplatz war zuvor weiträumig abgesperrt worden. Um Gefahren für die Bevölkerung auszuschließen, hatte der Krisenstab aus Stadt, Polizei, Feuerwehr und Kampfmittelbeseitigungsdienst einen Evakuierungsradius von 500 Metern um den Fundort gezogen. Anwohner mussten ihre Wohnhäuser verlassen. Auch Teile der Innenstadt wurden geräumt. Das angrenzende Krankenhaus Ludmillenstift wurde laut Bürgermeister Helmut Knurbein nicht vollständig evakuiert, musste aber einzelne Schutzmaßnahmen treffen. „In den oberen Stockwerken darf sich niemand aufhalten“, erklärte Knurbein.

Zur Unterstützung der Maßnahmen von Behörden und Hilfsorganisationen war auch der Nordhorner Ortsverband des Technischen Hilfswerks (THW) mit einigen Helfern und Fahrzeugen vor Ort.

Ab 22 Uhr wurde entschärft

Bis 20 Uhr sollte der Bereich eigentlich evakuiert sein, wie Meppens Bürgermeister am späten Mittwochnachmittag bei einer Pressekonferenz erläutert hatte. Tatsächlich dauerte es schließlich bis gegen 22 Uhr. Anschließend begann der Sprengmeister mit seiner Arbeit.

Im Anschluss an die erfolgreiche Entschärfung konnten die weiträumigen Sperrungen ab 23 Uhr aufgehoben werden, die Anwohner in ihre Wohnungen zurückkehren. „Sachschäden sind bislang nicht bekannt geworden“, berichtete die Polizei.

Bürgertelefon eingerichtet

Die Stadt Meppen hatte für die evakuierten Personen in der Vogelpohlstraße im Kossehof eine Sammelstelle eingerichtet. Darüber hinaus konnten sich akut pflegebedürftige Personen an das Jugend-und Kulturgästehaus am Helter Damm wenden. Die Stadt Meppen hatte ein Bürgertelefon eingerichtet.

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