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07.02.2019, 15:56 Uhr

Militante Jagdgegner treiben im Emsland ihr Unwesen

Am Wochenende wurden im nördlichen Emsland „jagdliche Ansitzeinrichtungen“, also Hochsitze, zwischen Werlte und Lorup schwer beschädigt und zum Teil sogar zerstört. Insgesamt sind bis zum Donnerstagnachmittag 14 Straftaten bekannt geworden.

Militante Jagdgegner treiben im Emsland ihr Unwesen

Spuren an den Tatorten deuten darauf hin, dass eine Gruppierung Namens „Animal Liberation Front“ – kurz ALF – für die Beschädigungen verantwortlich sein dürfte. Foto: Polizei

Lingen Die Polizei geht davon aus, dass die Täter in Kreisen militanter Jagdgegner zu verorten sind. In dieser Angelegenheit ermittelt der polizeiliche Staatsschutz der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim und bittet um Hinweise, insbesondere von Jägern und der jeweiligen Revierinhaber. „Für die Ermittlungen ist insbesondere von Interesse, dass verdächtige Wahrnehmungen oder Bewegungen in den Revieren den jeweiligen örtlichen Polizeidienststellen gemeldet werden“, teilte die Polizei am Donnerstagnachmittag mit. „Mutwillige Beschädigungen oder sonstige Manipulationen an jagdlichen Einrichtungen sollten dabei stets zur Anzeige gebracht werden.“

Darüber hinaus hofft die Polizei auf Hinweise zu revierfremden Fahrzeugen und Personen, die sich auffällig für jagdliche Einrichtungen im Revier interessieren oder in der Vergangenheit interessiert haben. „Entsprechende Feststellungen, die bei der Auswertung von Bewegungen und Veränderungen in den Revieren festgestellt wurden, nimmt die Ermittlungsgruppe der Polizei entgegen. Weiterhin wird darauf hingewiesen, dass insbesondere jagdliche Ansitzeinrichtungen welche besonders abgelegen liegen oder besonders hochwertig sind, von Nachahmungstaten gefährdet sein könnten.“

Zeugen und Hinweisgeber werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0591 87344 mit der Polizei Lingen in Verbindung zu setzen.

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