Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen
05.08.2019, 17:53 Uhr

Landkreis Emsland rät weiterhin zur FSME-Schutzimpfung

Seit Anfang des Jahres zählt der Landkreis Emsland zu den FSME-Risikogebieten. Die Zecken seien auch jetzt noch aktiv, heißt es in einer Pressemitteilung. Deshalb empfiehlt der Landkreis weiter nachdrücklich, sich impfen zu lassen.

Landkreis Emsland rät weiterhin zur FSME-Schutzimpfung

Auch jetzt sind Zecken noch aktiv und können den FSME-Virus übertragen. Symbolfoto: dpa

Meppen Übertragen werden kann die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) durch Zeckenbisse. Der Landkreis Emsland rät daher zur FSME-Schutzimpfung. Die Zecken seien weiterhin aktiv, dies zeige sich an den aktuellen Erkrankungsfällen, hieß es am Montag in einer Pressemitteilung des Landkreises.

Die Impfempfehlung gilt laut Landkreis sowohl für die Einwohner des Landkreises, als auch für Personen, die sich aus anderen Gründen im Landkreis aufhalten. In diesem Jahr sind bislang speziell im Raum Lingen FSME-Erkrankungen aufgetreten. Daher empfiehlt der Landkreis Emsland weiterhin mit Nachdruck die Impfung, heißt es.

Impfung kann schweren Verlauf vermeiden

Eine Impfung könne schwere Verlaufsformen und mögliche Folgeschäden einer FSME-Infektion vermeiden. Nach zwei Impfungen bestehe eine Schutzwirkung, die etwa ein Jahr anhalte. Um den Impfschutz zu komplettieren, ist laut Mitteilung eine dritte Impfung notwendig, die fünf bis zwölf Monate nach der zweiten Impfung fällig ist. Die Krankenkassen zahlen die Dreifachimpfung in Risikogebieten. Unabhängig von einer Impfung rät der Landkreis Bürgern außerdem dazu, den eigenen Körper nach einem Aufenthalt im Freien nach Zecken abzusuchen. Denn Zecken seien zudem auch Überträger von Borreliose, gegen die es keinen Impfstoff gebe.

Lesermeinung
Bitte melden Sie sich an, um Kommentare lesen und schreiben zu können.