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05.05.2020, 13:10 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

Kinder auf Gleisen: Polizei warnt vor Spiel an Bahnanlagen

Offenbar haben spielende Kinder Montagabend für Behinderungen im Bahnverkehr gesorgt. Die Bundespolizei warnt eindringlich vor den Gefahren an Bahnanlagen.

Kinder auf Gleisen waren dem Lokführer eines Güterzuges bei Emmeln aufgefallen. Der Mann alarmierte die Polizei. Archivfoto: Kersten

Kinder auf Gleisen waren dem Lokführer eines Güterzuges bei Emmeln aufgefallen. Der Mann alarmierte die Polizei. Archivfoto: Kersten

Emmeln Ein Lokführer eines durchfahrenden Güterzuges hatte gegen 20.15 Uhr im Bereich der Ortschaft Emmeln, parallel zur Straße „An der Bahn“, spielende Kinder auf den Gleisen gesehen und den Vorfall gemeldet. Der Streckenabschnitt wurde sofort für den Bahnverkehr gesperrt und Einsatzkräfte von Landes- und Bundespolizei fuhren schnell zu dem Vorfallsort. Bei Eintreffen der Streifenwagen konnten jedoch keine Kinder mehr angetroffen werden. Allerdings wurde festgestellt, dass mehrere Steine in kurzem Abstand hintereinander auf die Gleise gelegt wurden. Die Strecke war für 45 Minuten gesperrt und es kam in Folge dessen zu insgesamt 43 Minuten Verspätung im Zugverkehr.

„Achten Sie darauf, wo Ihr Kind seine Freizeit verbringt“

In diesem Zusammenhang warnt die Bundespolizei: Bahnanlagen sind keine Spielplätze. Der Aufenthalt im Gleisbereich ist lebensgefährlich. Insbesondere Eltern werden auf die Gefahren hingewiesen. Neben der erheblichen Eigengefährdung beim unerlaubten Aufenthalt auf den Bahnanlagen, können überfahrene Schottersteine weggeschleudert und zu regelrechten Geschossen werden.

Herannahende Züge sind sehr leise und werden nur sehr spät wahrgenommen. Weiterhin ist der Bremsweg eines fahrenden Zuges erheblich länger als der eines Straßenfahrzeuges. „Sprechen Sie mit Ihrem Kind über die Gefahren und erklären Sie ihm, welche Folgen es haben kann, auf Bahngebiet zu spielen. Achten Sie darauf, wo Ihr Kind seine Freizeit verbringt“, appelliert die Polizei.

Zeugen, die Hinweise zu dem Vorfall geben können, werden gebeten sich unter der Telefonnummer 04953 919900 bei der Bundespolizei in Bunde zu melden.

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