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29.01.2018, 16:56 Uhr

Führen DNA-Spuren zum Mörder von Elke Sandker?

Die Polizei rollt einen mehr als zwei Jahrzehnte zurückliegenden Mordfall im Emsland neu auf. Die Ermittler haben DNA-Spuren gesichert, die nun ausgewertet werden sollen. Die Hoffnung ist groß, damit den Mörder von Elke Sandker zu finden.

Führen DNA-Spuren zum Mörder von Elke Sandker?

Die Ermittler haben DNA-Spuren an der Bekleidung des Mordopfers gesichert und hoffen, damit den Fall aufklären zu können. Symbolfoto: Sven Hoppe

gn Sögel. Im bis heute ungeklärten Mord an der damals 24-jährigen Elke Sandker aus der Bauernschaft Waldhöfe bei Sögel haben die Staatsanwaltschaft Osnabrück und die Mordkommission der Polizeiinspektion Emsland / Grafschaft Bentheim neue Ermittlungsansätze. Das teilte die Polizei am Montag mit. Die Rechtsanwaltsgehilfin wurde am 22. August 1995 in der Nähe ihres Wohnortes ermordet aufgefunden.

Sie hatte in der Nacht zuvor gemeinsam mit Freunden auf der Kirmes gefeiert. Gegen etwa 1 Uhr wurde sie in einer örtlichen Gaststätte letztmalig lebend gesehen. Sie hatte sich von dort aus vermutlich allein auf den Heimweg gemacht. Nachbarn entdeckten die junge Frau am darauf folgenden Nachmittag, unweit ihres Wohnhauses, erdrosselt in einem Stoppelfeld.

Trotz intensiver Ermittlungen konnte bislang kein Tatverdächtiger festgenommen werden. Dem Landeskriminalamt Niedersachsen ist es nun mit neuesten Untersuchungsmethoden gelungen, DNA-Spuren an der Opferbekleidung zu finden und entsprechend zu sichern. Die Ermittler hoffen nun auf den entscheidenden Durchbruch, um den Mord nach mehr als 22 Jahren nun doch noch aufklären zu können.

In den kommenden Wochen und Monaten wird die Mordkommission zunächst sämtliche Personen aufsuchen, die auch damals schon in den Fokus der Ermittlungen geraten waren. Darüber hinaus existieren weitere Ermittlungsansätze, zu denen aktuell aus kriminaltaktischen Gründen keine weiteren Auskünfte erteilt werden können.

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