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10.10.2019, 17:20 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

EU fördert „Wunderline“ zwischen Bremen und Groningen

Die Europäische Union stellt 12,7 Millionen Euro für die Eisenbahnverbindung zwischen Bremen und dem niederländischen Groningen, die sogenannte „Wunderline“, zur Verfügung. Das teilte das niedersächsische Wirtschaftsministerium mit.

Noch wird die Friesenbrücke über die Ems bei Weener erneuert. Künftig soll auch die „Wunderline“ von Bremen nach Groningen über sie führen. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa

Noch wird die Friesenbrücke über die Ems bei Weener erneuert. Künftig soll auch die „Wunderline“ von Bremen nach Groningen über sie führen. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa

Papenburg Die Europäische Union stellt 12,7 Millionen Euro für die Eisenbahnverbindung zwischen Bremen und dem niederländischen Groningen, die sogenannte „Wunderline“, zur Verfügung. Das teilte das niedersächsische Wirtschaftsministerium mit.

Fahren werden die Züge voraussichtlich aber nicht vor 2024. So lange wird es dauern, bis die Ende 2015 bei einer Schiffskollision zerstörte Friesenbrücke über die Ems bei Weener neu gebaut ist. Durch die „Wunderline“, deren Bau auf beiden Seiten der Grenze parallel zum Neubau der Friesenbrücke verwirklicht werden soll, kann nach Angaben des Ministeriums die Fahrtzeit zwischen Groningen und Bremen mit Umstieg in Leer in einem ersten Schritt auf etwa zweieinhalb Stunden verkürzt werden. Bis Ende 2030 sollen es nach einer zweiten Ausbaustufe und in Form einer Direktverbindung noch zwei Stunden und zehn Minuten sein.

Die Gesamtkosten für das Projekt betragen 180 Millionen Euro. Das Land Niedersachsen und die Provinz Groningen brachten den Förderantrag gemeinsam auf den Weg. Wirtschaftssekretär Berend Lindner wertet die Bewilligung aus Brüssel als „herausragende Nachricht für die Region und unsere grenzüberschreitende Zusammenarbeit“. Dass es sich dabei um die höchste Förderung von allen Bewerbern handele, „zeigt, welche Bedeutung die Wunderline für Europa hat“, meint die Regionalministerin der Provinz Groningen, Fleur Gräper-van Koolwijk.

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