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30.11.2017, 16:20 Uhr

Einbrecher von Pech verfolgt

Zwei Einbrecher gerieten am Mittwoch im Emsland von einem Schlamassel in den nächsten. Erst nach mehreren Stunden hatte es für sie ein Ende, als sie von der Polizei erwischt und festgenommen wurden.

Einbrecher von Pech verfolgt

Zwei mutmaßliche Einbrecher wurden der Polizei quasi auf dem Silbertablett serviert. Symbolfoto: Stephan Konjer

gn Haren. Polizisten aus Haren und Meppen haben am Mittwochmorgen zwei mutmaßlich Einbrecher festgenommen, die zuvor vom Pech verfolgt waren. Der 47-jährige Niederländer und der 24-jährige Deutsche aus Haren sollen in der Nacht zu Mittwoch einen Lastwagen und eine Jagdhütte in einem Waldstück an der Straße Emen aufgebrochen haben, teilte die Polizei mit. Aus der Hütte sollen sie unterschiedliche Wertgegenstände gestohlen und ihr Auto geladen haben.

Obwohl ihr Fahrzeug über keine Anhängerkupplung verfügte, fassten sie anscheinend den Entschluss, zusätzlich einen Anhänger samt eines darauf verladenen Aufsitzrasenmähers zu stehlen. Sie befestigten ihn der Polizei zufolge unfachmännisch am Auto und versuchten damit aus dem Wald zu fahren.

Der Sprit geht aus

Auf einem unbefestigten Weg fuhren sie sich fest und mussten den Anhänger wieder vom Auto lösen. Zwar konnten sie das Fahrzeug aus dem Schlamm befreien, hatten dann aber kein Benzin mehr, um die Fahrt fortzusetzen. Neben dem fehlenden Kraftstoff verweigerte auch die Batterie wegen der vielen vergeblichen Startversuche ihren Dienst. Die Männer riefen eine Verwandte des 47-Jährigen zu Hilfe. Sie konnten das Auto zwar dank ihrer Unterstützung überbrücken, hatten aber nach wie vor keinen Kraftstoff um weiterzufahren.

Ein Landwirt wurde gegen 8.30 Uhr auf die seltsame Situation aufmerksam und verständigte die Polizei. Die Beamten nahmen die beiden Tatverdächtigen fest und brachten sie zur Dienststelle. „Während einer der Männer weitgehend geständig ist, schweigt sein Mittäter zu den Vorwürfen“, sagte ein Polizeisprecher.

Der 47-Jährige wurde nach seiner Vernehmung wieder auf freien Fuß gesetzt. Sein mutmaßlicher Komplize musste jedoch wegen eines in anderer Sache vorliegenden Haftbefehls den Gang in die Justizvollzugsanstalt antreten.

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