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08.11.2018, 18:12 Uhr

Bund fördert Projekt der Ems-Achse mit mehr als 300.000 Euro

Erforscht werden soll, warum einige Regionen florieren. Gleichzeitig sollen Potenziale und Erfolgsfaktoren für Nachahmer-Regionen herausgearbeitet werden. „Wir sind selbst gespannt, was wir lernen können“, erklärt Ems-Achse-Geschäftsführer Dirk Lüerßen.

Bund fördert Projekt der Ems-Achse mit mehr als 300.000 Euro

2. Job-Achse Karrieretag in Emden. Symbolfoto: privat

Papenburg Mit mehr als 300.000 Euro fördert der Bund ein Forschungsvorhaben des Wirtschaftsnetzwerkes Wachstumsregion Ems-Achse. In dem Projekt soll herausgearbeitet werden, warum einige Regionen florieren und was sie stark macht.

Mehr als 50 Prozent der Deutschen leben auf dem Land. Allerdings unterscheiden sich die Regionen deutlich. Wieso sind manche Gebiete von Arbeitslosigkeit und Abwanderung überschattet? Und warum boomt es in anderen ländlichen Regionen?

Antworten auf diese Fragen soll die Ems-Achse mit Sitz in Papenburg liefern. Dafür wird der Bund das Projekt unter dem Titel „Starke Regionen – Starke Wirtschaft“ mit exakt 317.820,95 Euro fördern.

Erforscht werden soll, warum einige Regionen florieren und was sie stark macht. Gleichzeitig sollen Potenziale, Herausforderungen und Erfolgsfaktoren für Nachahmer-Regionen herausgearbeitet werden. „Wir sind selbst gespannt, was wir von anderen Regionen lernen können – und was wir vielleicht besonders gut machen“, erklärt Ems-Achse-Geschäftsführer Dirk Lüerßen in einer Pressemitteilung.

Die Ems-Achse führt das Vorhaben im Verbund mit einer wissenschaftlichen Politikberatungsfirma aus Darmstadt durch. Die Kosten für den Part der Ems-Achse belaufen sich nach eigenen Angaben auf rund 245.000 Euro. Der Bund wird 80 Prozent der Gesamtausgaben übernehmen. Die Darmstädter werden den Angaben zufolge ebenfalls mit einer Summe von rund 318.000 Euro vom Bundeslandwirtschaftsministerium gefördert. Die Gelder sind bis zum 31. Oktober 2021 bewilligt.

„Ostfriesland, Emsland und die Grafschaft Bentheim haben sich großartig entwickelt“, so Lüerßen. „Wir erleben täglich, dass ländlichen Räumen die Zukunft gehören kann, wenn erkannt wird, dass man hier nicht nur hervorragend leben kann, sondern auch eine Vielzahl spannender Arbeitsplätze findet.“

Die hiesige CDU-Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann wertet die Förderung als „nicht nur einen Segen für die Ems-Achse, sondern für ländliche Regionen in ganz Deutschland.“ Die Region habe sich durch Weitsicht, kluge Entscheidungen und Fleiß vom Armenhaus Deutschlands zur bundesweiten Wachstumslokomotive entwickelt.

Lüerßen dankte Connemann, weil sie sich für das Forschungsprojekt bei Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) starkgemacht habe. Connemann verantwortet als stellvertretende Vorsitzende auch das Thema Ländliche Räume für die Bundestagsfraktion von CDU und CSU in Berlin.

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