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02.06.2020, 13:35 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

Beeck (FDP): Unternehmen und Arbeitsplätze erhalten

Der Bundestagsabgeordnete Jens Beeck aus dem Emsland setzt sich vor dem Hintergrund der Corona-Krise für Steuererleichterungen für Unternehmen ein.

FDP-Bundestagsabgeordneter Jens Beeck. Foto: privat

FDP-Bundestagsabgeordneter Jens Beeck. Foto: privat

Berlin/Lingen Die Corona-Krise hat immer größere Auswirkungen auf die Wirtschaft in Emsland, Grafschaft Bentheim und ganz Deutschland. So geht aus einer Blitz-Umfrage der IHK Osnabrück Emsland Grafschaft Bentheim vom Mai hervor, dass rund drei Viertel der Unternehmen in der Region mit Umsatzrückgängen rechnen. Zudem sorgen sich Unternehmerinnen und Unternehmer vor Liquiditätsengpässen und Insolvenzen.

„Wir müssen dafür sorgen, dass die Betriebe vor Ort auch nach der Corona-Krise noch bestehen. Gerade der Mittelstand ist besonders von der aktuellen Lage betroffen. Als Freie Demokraten fordern wir deshalb eine negative Gewinnsteuer für das Jahr 2020, um finanzielle Notlagen zu verhindern“, so der lokale Bundestagsabgeordnete Jens Beeck. Konkret sollen alle in Deutschland steuerpflichtigen Selbstständigen, Freiberufler und Unternehmen (Personen- und Kapitalgesellschaften) zur Solvenzsicherung eine nicht rückzahlbare Steuerauszahlung von 80 Prozent des Gewinneinbruchs im Jahr 2020 gegenüber 2019 erhalten. Diese soll sich am Gewinnrückgang der jeweiligen Branche orientieren. Darüber hinaus fordern die Freien Demokraten kürzere Abschreibungsfristen, um Investitionen zu erleichtern.

„Die Wirtschaft in unserer Region ist widerstandsfähig. Aber wenn wir die Sorgen der Unternehmerinnen und Unternehmer nicht ernst nehmen, dann drohen am Ende Insolvenzen. Diese gilt es zu verhindern“, so der Emsländer. „In diesem Zusammenhang müssen wir unbedingt auch über dauerhafte steuerliche Entlastungen sprechen. Denn im internationalen Vergleich der Unternehmenssteuern sind wir in Deutschland in der Spitzengruppe.“

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