Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen
22.10.2019, 16:03 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

Ausbau Dortmund-Ems-Kanal: Schleuse Gleesen ist im Zeitplan

Der Steuerungsausschuss für die Erneuerung der Schleusen auf der Nordstrecke des Dortmund-Ems-Kanals (DEK) hat am Montag in Gleesen über den aktuellen Baufortschritt am Standort informiert.

Der Steuerungsausschuss machte sich ein Bild von den Bauarbeiten in Gleesen, links Landrat Reinhard Winter, daneben sein Nachfolger Marc-André Burgdorf. Foto: Landkreis Emsland

Der Steuerungsausschuss machte sich ein Bild von den Bauarbeiten in Gleesen, links Landrat Reinhard Winter, daneben sein Nachfolger Marc-André Burgdorf. Foto: Landkreis Emsland

Meppen/Gleesen Neben den Planungen und weiteren anstehenden Maßnahmen in Gleesen (Gemeinde Emsbüren) wurden auch die weiteren vier Schleusenstandorte erörtert. Zum Ende der Sitzung übergab der emsländische Landrat Reinhard Winter den Vorsitz im Steuerungsausschuss an seinen Nachfolger Marc-André Burgdorf, der Anfang November das Landratsamt aufnimmt.

Bei einer Besichtigung der Baustelle konnten sich die Mitglieder des Steuerungsausschusses davon überzeugen, dass die Arbeiten am Standort Gleesen gut vorangehen. Die Baugrube für die Schleuse ist bereits ausgehoben. Die Arbeiten befinden sich im Zeitplan. Geplant sei nach noch erforderlichen Vergaben, als nächstes die Bautätigkeiten am Standort Venhaus und am Standort Rodde in Nordrhein-Westfalen aufzunehmen, heißt es in einer Pressemitteilung der Kreisverwaltung Emsland. Ziel sei es, ab 2020 an drei Schleusenstandorten, und zwar Gleesen, Venhaus und Rodde, parallel zu bauen. Zeitversetzt seien dann die Bauarbeiten in Hesselte und in Bevergern vorgesehen.

Zum Abschluss der Steuerungsausschusssitzung bedankte sich Winter für die bisher sehr gute Zusammenarbeit zwischen der Wasserschifffahrtsverwaltung (WSV), der Industrie- und Handelskammer (IHK) und den Städten und Gemeinden. Er erinnerte dabei daran, dass die Region erhebliche Finanzmittel aufgebracht habe, um die Planungsarbeiten der Wasserstraßenverwaltung zu unterstützen. Obwohl der damit zunächst angedachte Zeitplan nicht gehalten werden konnte, sei es richtig gewesen, so vorzugehen. Der derzeit laufende Bau gebe allen Beteiligten im Nachhinein Recht. „Ich wünsche mir auch weiterhin eine enge und gute Zusammenarbeit zwischen den Beteiligten und dem Projekt viel Erfolg“, so Winter abschließend. Der Steuerungsausschuss setzt sich aus Mitgliedern des Bundesverkehrsministeriums, der WSV, der IHK und den Kommunen zusammen. Den Vorsitz hält der Landkreis Emsland. Der Ausschuss begleitet das Projekt.

  • Drucken
  • Kommentare 0
  • rating rating rating rating rating