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03.03.2019, 13:18 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

15.000 Besucher: Weniger Straftaten bei Karneval in Bawinkel

Nach einer ersten Auswertung hat die Polizei beim Straßenkarneval in Bawinkel deutlich weniger Straftaten zu bearbeiten als im Vorjahr. Rund 15.000 Besucher feierten nach Angaben der Beamten das Narrenfest in der emsländischen Gemeinde.

Das neue Sicherheitskonzept der Polizei hat sich offenbar bewährt. Rund 15.000 Menschen feierten weitestgehend friedlich in Bawinkel Karneval. Foto: Lindwehr

Das neue Sicherheitskonzept der Polizei hat sich offenbar bewährt. Rund 15.000 Menschen feierten weitestgehend friedlich in Bawinkel Karneval. Foto: Lindwehr

Bawinkel Das gemeinsam mit den Veranstaltern und den Genehmigungsbehörden überarbeitete Sicherheitskonzept hat sich nach Einschätzung des Einsatzleiters, Polizeihauptkommissar Christian Albert, absolut bewährt. „Unsere Kolleginnen und Kollegen, das professionelle private Sicherheitsunternehmen und die Sperrung der B213 haben in erheblichem Maße dazu beigetragen, dass die Gäste ausgelassen und sicher Karneval feiern konnten“, so der Leiter des Einsatz- und Streifendienstes.

Rund 50 Personen behandelt

Die Polizei hat insgesamt acht Anzeigen wegen Straftaten und Ordnungswidrigkeiten aufgenommen. Neben zwei Körperverletzungen und zwei Diebstählen, wurden drei Beleidigungen aktenkundig. Weil ein Partygast ein bengalisches Feuer abbrannte, muss sich dieser wegen eines Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz verantworten. Zwei aggressive und stark alkoholisierte junge Erwachsene mussten in Gewahrsam genommen werden.

Der Sanitätsdienst hatte zwischen Aufzugsbeginn und dem Veranstaltungsende, gegen 2 Uhr, etwa 50 Personen behandeln müssen. Zehn von ihnen wurden wegen entsprechender Verletzungen oder übermäßiger Alkoholisierung in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Noch im vergangenen Jahr hatte es eine deutlich schlechtere Bilanz des Festtages gegeben. Die Beamten hatten 14 Strafanzeigen aufnehmen müssen, darunter zwei Sexualdelikte.

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