Grafschafter Nachrichten
08.03.2018

122 Veranstaltungen auf Schloss Clemenswerth

122 Veranstaltungen auf Schloss Clemenswerth

Das neue Programm des Emslandmuseums Schloss Clemenswerth vorgestellt haben (von links) Oliver Fok, Stephanie Abke (geschäftsführendes Vorstandsmitglied der EWE-Stiftung), Georg Schröer (Geschäftsführer Emsländische Sparkassenstiftung) und Hermann Bröring. Foto: Moormann

Mehr als 120 Veranstaltungen hat das Emslandmuseum Schloss Clemenswerth in diesem Jahr im Programm. Dazu zählen fünf Sonderausstellungen und sieben besondere Events.

Sögel. In der Reihe „Forum Form“ Clemenswerth sind in diesem Jahr drei Ausstellungen zu sehen, wie Museumsleiter Oliver Fok am Dienstag bei der Präsentation des neuen Programmheftes mitteilte. Der Hamburger Landschaftskünstler Joachim Jacob fertigt für drei Teichinseln Arbeiten aus Weidenästen, bei denen er sich von der barocken Architektur und seinen Stilelementen, den Rocailles, inspirieren lässt. Unter dem Titel „Natur trifft Barock“ wird diese Installation vom 1. April bis zum 31. Oktober zu sehen sein. Diese Ausstellung, so Fok, sei auch für Spaziergänger interessant, die nicht unbedingt in das Museum hinein wollten. Am 16. August gibt es ein Kunstgespräch an den Schlossteichen, an dem auch Jacob teilnehmen wird. Beginn ist um 18.30 Uhr.

In der Sommerausstellung „Da hängt mein Herz dran!“, die vom 23. Juni bis zum 2. September läuft, setzen Fotokünstler und Maler Menschen aus Sögel und ihre Lieblingsstücke künstlerisch ins rechte Licht. Bilder der Menschen mit ihren Lieblingsstücken werden zu Collagen zusammengebracht und gezeigt. Am 22. Juni wird die Ausstellung um 19 Uhr eröffnet. Vom 8. September bis zum 31. Oktober werden Arbeiten des in Hannover lebenden Malers Bernhard Kock gezeigt, der Preisträger des Künstlerstipendiums der Emsländischen Landschaft 2018 ist. Die Ausstellung des 1961 in Meppen geborenen Künstlers zeigt Werke aus verschiedenen Schaffensperioden. Geplant seien zudem Termine mit Kock, der zum Arbeiten auf das Schloss kommt und sich von Besuchern über die Schulter gucken lässt, so Fok. Eröffnet wird die Ausstellung am 7. September um 19 Uhr.

Eine weitere Sonderausstellung in Clemenswerth befasst sich mit der Geschichte des Schlosses seit 1967, dem Jahr, in dem der damalige Kreis Aschendorf-Hümmling das Schloss vom Herzog von Arenberg für 550.000 Mark kaufte. Erst 1971 konnte das Schloss wiedereröffnet werden, 1972 wurde das Emslandmuseum eingerichtet. Anlässlich dieses Ereignisses gibt es eine Ausstellung, die über den Ankauf und die restauratorischen Herausforderungen informiert. Sie ist vom 16. Juni bis zum 31. Oktober zu sehen. Bereits ab dem 30. März wird eine Schau über den expressionistischen Gesamtkunstwerkkünstler Wenzel Hablik aus Itzehoe gezeigt. Seine Werke werden bis zum 17. Juni im Emslandmuseum ausgestellt.

Zu den Events zählen weitere große Veranstaltungen, die sich im Laufe der Jahre auf dem Schloss etablieren konnten. Dazu zählt Ostern auf Schloss Clemenswerth (1. April), der Kunstmarkt „Park Art“ (11. und 12. August), das federführend vom Landkreis organisierte „Kleine Fest im großen Park“ (25. August), der Falknertag (2. September), die Schleppjagd (23. September) und der Advent auf Schloss Clemenswerth (8. und 9. Dezember). Aus dem Rosenfest wird das „Fest der Sinne“, das am 9. und 10. Juni stattfindet. Abgerundet wird das Programm durch 110 Veranstaltungen für Kinder, Erwachsene und Familien. Neu ist hier am 29. Juli „Der Blick hinter verschlossene Türen“, wie Ramona Krons, Direktionsassistentin des Emslandmuseums, mitteilt. Bei der Führung gebe es Einblicke in bislang noch nicht gezeigte Orte im Schloss.

Unterstützt wird das Emslandmuseum von der Emsländischen Sparkassenstiftung sowie der EWE-Stiftung. Laut Hermann Bröring, Vorsitzender des Emsländischen Heimatbundes, ist das Museum auf die Unterstützung angewiesen. „Ohne sie ist der Kulturbetrieb nicht möglich“, so Bröring.

Der Veranstaltungskalender kann kostenlos unter Telefon 05952 932325 oder per E-Mail an schloss@clemenswerth.de angefordert werden.

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