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25.11.2019, 15:08 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

Seniorenbeirat initiiert Schilder für 88 Notfallpunkte

In wenigen Monaten hat der Emlichheimer Seniorenbeirat es geschafft, 88 Notfallpunkte in der Samtgemeinde nun mit Schildern zu versehen. Sollte ein Wanderer oder Radfahrer Hilfe brauchen, steht darauf quasi die „Adresse“ für den Rettungsdienst-

Hier wird eines von 88 Schildern montiert, mit denen Notfalltreffpunkte ausgewiesen werden (von links, sitzend: Holger Prenger (Samtgemeindeverwaltung) und Samtgemeindebürgermeisterin Daniela Kösters sowie Martina Eilert (Grafschafter Volksbank) und Bürgermeister Fritz Berends (Gemeinde Hoogstede) mit (kniend) Henk Meijer (Seniorenbeirat) sowie (stehend, von links) Heinrich Wortel (Seniorenbeirat), Andreas Heck (Rettungsleitstelle), Hermann Scholtmann (Gemeinderat Laar), Bürgermeister „Jöne“ Strenge (Gemeinde Emlichheim), Alfred Wirth, Gert Matern, Gisela Brinks, Gerrit Jan Hellendoorn und Evert Rötterink (alle vom Seniorenbeirat).Foto: Lindschulte

Hier wird eines von 88 Schildern montiert, mit denen Notfalltreffpunkte ausgewiesen werden (von links, sitzend: Holger Prenger (Samtgemeindeverwaltung) und Samtgemeindebürgermeisterin Daniela Kösters sowie Martina Eilert (Grafschafter Volksbank) und Bürgermeister Fritz Berends (Gemeinde Hoogstede) mit (kniend) Henk Meijer (Seniorenbeirat) sowie (stehend, von links) Heinrich Wortel (Seniorenbeirat), Andreas Heck (Rettungsleitstelle), Hermann Scholtmann (Gemeinderat Laar), Bürgermeister „Jöne“ Strenge (Gemeinde Emlichheim), Alfred Wirth, Gert Matern, Gisela Brinks, Gerrit Jan Hellendoorn und Evert Rötterink (alle vom Seniorenbeirat).Foto: Lindschulte

Emlichheim Mit der Frage, wie ein Rettungswagen zum Beispiel bei einem Notfall eines Spaziergängers, Wanderers oder Radfahrers zum richtigen Einsatzort kommt, hatte sich der Seniorenbeirat der Gemeinde Emlichheim schon vor gut einem Jahr beschäftigt. Als gutes Beispiel diente eine Aktion der Seniorenbeiräte Bad Bentheim und Neuenhaus. Dort wurden im Außenbereich die Geodaten von Ruhebänken oder Schutzhütten an Rad- und Wanderwegen erfasst und mit Nummern beschildert.

„Dieses vorbildliche Konzept wollten wir auch bei uns in der Samtgemeinde umsetzen“, erläutert Henk Meijer, Mitglied des Seniorenbeirats. Mit Unterstützung des Beirats aus Neuenhaus wurde das Projekt im Planungs-, Umwelt- und Tourismusausschuss der Samtgemeinde vorgestellt. Im Frühjahr 2019 startete eine Arbeitsgruppe, um geeignete Notfallpunkte zu identifizieren, Kosten zu ermitteln und Sponsoren zu gewinnen. Die Grafschafter Volksbank übernahm die Kosten von 1080 Euro für die Herstellung der Schilder. Das Projekt konnte nun in wenigen Monaten realisiert werden. Samtgemeindebürgermeisterin Daniela Kösters würdigte besonders das ehrenamtliche Engagement des Emlichheimer Seniorenbeirats: „Immerhin 88 Notfallpunkte sind mit GPS-Koordinaten versehen, kartiert und mit Schildern versehen worden“, lobt Kösters. Henk Meijer ergänzt: „Jedes Schild hat eine individuelle Nummer, quasi eine Hausnummer.“

Daten bei der Rettungsleitstelle vermerkt

„Bei der Rettungsleitstelle des Landkreises sind die Geodaten in den Einsatzkarten vermerkt“, erläutert Andreas Heck, Disponent der Rettungsleitstelle. Er merkt an, dass er und seine Kollegen in der Leitstelle auf präzise Ortsangaben angewiesen sind. „Angaben, wie zum Beispiel ,die Sitzbank an der Vechtebrücke in Emlichheim‘ helfen bei einem Anruf nicht weiter“, fügt er hinzu. Anhand der nun vergebenen Nummern könne sofort „die Adresse“ an die Rettungskräfte übermittelt werden. „Diese gewonnene Zeit ist für den Patienten im Ernstfall besonders wichtig“, betont Gerrit Jan Hellendoorn vom Seniorenbeirat, der früher selbst Rettungswagen gefahren hat.

In den vergangenen Wochen sind die ersten Schilder in der Samtgemeinde an Sitzbänken, Schutzhütten oder Kreuzungen angebracht worden und in den kommenden Tagen werden die letzten montiert. Emlichheim wird mit 20 Schildern ausgestattet, Laar ebenfalls mit 20, Hoogstede mit 18 und Ringe mit 30 Stück. „Auch wenn die Schilder unscheinbar wirken, im Notfall vermitteln sie auch Ortsunkundigen ein beruhigendes Gefühl“, merkt die Samtgemeindebürgermeisterin an.

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