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03.01.2019, 17:40 Uhr

Nächster Schritt für Obenholt II in Emlichheim

Die Samtgemeinde Emlichheim hat beim Landkreis Grafschaft Bentheim den Planfeststellungsantrag für die Verlängerung der Straße „Obenholt“ in Emlichheim gestellt. Betroffene können ihre Einwendungen und Stellungnahmen einreichen.

Nächster Schritt für Obenholt II in Emlichheim

Eine Verlängerung der Straße Obenholt (unten Mitte) über die Ringer Straße und die Vechte hinweg bis zur Bundesstraße 403 könnte Zu- und Abgangsverkehre in Emlichheim verringern helfen. Foto: Meppelink

Emlichheim Die Samtgemeinde Emlichheim hat beim Landkreis Grafschaft Bentheim den Planfeststellungsantrag für die Verlängerung der Straße „Obenholt“ in Emlichheim gestellt. Die Antragsunterlagen liegen ab dem 11. bis zum 24. Januar im Rathaus in der Hauptstraße 24, 2. Etage, Zimmer 53, öffentlich aus und können montags bis freitags von 8.30 bis 12 Uhr sowie montags, dienstags und donnerstags von 14 bis 16.30 Uhr oder nach Vereinbarung eingesehen werden. Weiterhin kann der Planfeststellungsantrag in diesem Zeitraum online auf den Internetseiten www.grafschaft-bentheim.de aufgerufen werden.

Betroffene, die sich durch die Straßenplanung berührt sehen, können ab dem 11. Januar bis zum 25. Februar ihre Einwendungen und Stellungnahmen schriftlich oder zur Niederschrift beim Landkreis oder bei der Samtgemeinde einreichen.

Mit dem Straßenbauprojekt möchte die Samtgemeinde die verkehrliche Anbindung der Industrie- und Gewerbegebiete im Nordosten von Emlichheim verbessern und dazu beitragen, dass der Zu- und Abgangsverkehr durch den Ort vermieden beziehungsweise reduziert werden kann.

Dazu soll die neue Verbindungstrasse die Straße Obenholt von der Kreuzung der Ringer Straße (L44) direkt an die Wilsumer Straße (B403) anbinden. Neben der neuen Straßentrasse ist auch ein Brückenbauwerk über die Vechte vorgesehen. In den Planunterlagen sind Kartenmaterialien, Lagepläne sowie Erläuterungen und Untersuchungsberichte enthalten.

Wie auch schon die vorhandene Straße Obenholt war die Verlängerung zunächst in 2016 durch die Gemeinde Emlichheim zur Planfeststellung eingereicht worden. Im Laufe des Verfahrens wurden Einwendungen gegen die Trasse eingereicht, in denen unter anderem die Zuständigkeit der Gemeinde gerügt wurde. Um die Zuständigkeit, die unter anderem von den Verkehrsdaten bestimmt wird, eindeutig festlegen zu können, hat die Gemeinde eine umfassende Verkehrsuntersuchung durchführen lassen.

Nach Auswertung aller relevanten Daten und Fakten ergab sich eine Zuständigkeit der Samtgemeinde Emlichheim. Die Samtgemeinde hat das Verfahren in eigener Zuständigkeit aufgenommen und nach Abstimmung mit der zuständigen Verfahrensbehörde zunächst eine Umweltverträglichkeitsstudie durchgeführt. Auf dieser Basis wurde eine aktualisierte Planung und Abwägung der möglichen Trassenvarianten erstellt.

Nachdem die notwendigen Beschlüsse in den politischen Gremien der Samtgemeinde erfolgt sind, wurde im Dezember ein Antrag auf Planfeststellung beim Landkreis Grafschaft Bentheim eingereicht. „Auch wenn die Verzögerungen aufgrund der Einwendungen im ersten Planfeststellungsverfahren bedauerlich sind, sind wir nunmehr optimistisch, dass wir nicht nur für das neue Planfeststellungsverfahren alle rechtlichen Voraussetzungen erfüllen“, teilt Samtgemeindebürgermeisterin Kösters mit.

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