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20.08.2019, 12:29 Uhr

Lagerstättenwasser: Infoveranstaltung am 10. September

Umfassend über den Austritt von Lagerstättenwasser informieren wollen die Wintershall Dea und weitere Vertreter beteiligter Ämter und Behörden am 10. September in Emlichheim.

Lagerstättenwasser: Infoveranstaltung am 10. September

An der Einpressbohrung 132 in Emlichheim sind seit vier Jahren bis zu 220 Millionen Liter Lagerstättenwasser in den Untergrund ausgetreten. Archivfoto: Hille

Emlichheim Aufgrund des Schadensfalls bei der Wintershall Dea im Erdölfeld Emlichheim, bei dem bis zu 220.000 Kubikmeter Lagerstättenwasser ausgetreten sind, laden die Samtgemeinde und Gemeinde Emlichheim gemeinsam zu einer öffentlichen Bürgerinformationsveranstaltung am Dienstag, 10. September, um 18 Uhr in die Aula am Schulzentrum, Lägen Diek 14 in Emlichheim ein.

Bereits ab 17 Uhr und nach der Veranstaltung bieten Mitarbeiter der Wintershall Dea im Foyer der Aula die Möglichkeit, sich an einem Infostand näher zum Thema Erdölförderung in Emlichheim zu informieren. Das zuständige Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) aus Hannover wird über die bisherigen Erkenntnisse und Maßnahmen zum Austritt von Lagerstättenwasser und zum aktuellen Sachstand berichten. Ebenfalls werden Vertreter des niedersächsischen Wirtschaftsministeriums, des Niedersächsischen Landesbetriebes für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) sowie des Landkreises Grafschaft Bentheim als Untere Wasserbehörde zur ergänzenden Information vertreten sein.

Als unabhängiger Experte für Hydrogeologie ist Dr. Udo Schmidt von der gleichnamigen Ingenieurgesellschaft aus Stade eingeladen. Dieser wird seine Gefährdungsabschätzung zum Schaden anhand der bisherigen Beprobungsergebnisse sowie anhand der aktuellen Tiefbohrung im Schadensbereich erläutern. Auch Wintershall Dea wird zum Schadensfall und zur Sanierung Stellung nehmen. Der Deutschlandleiter des Unternehmens, Dirk Warzecha, hat seine Teilnahme zugesagt.

Gemeindedirektorin Daniela Kösters geht davon aus, dass die Bürgerinnen und Bürger viele Fragen zum Vorfall haben. Deshalb besteht nach dem etwa einstündigen Informationsteil noch ausreichend Zeit für Fragen und Antworten an die Vertreter der Behörden und des Unternehmens. Das Ende ist für circa 20 Uhr vorgesehen.

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