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14.05.2020, 16:55 Uhr / Lesedauer: ca. 3min

KiTa-Betreuung: Erste Schritte in Richtung Regelbetrieb

Die Betreuung in Kindertagesstätten soll im Rahmen der Exit-Strategie vom Lockdown wieder ausgebaut werden. Auch die Notbetreuung wird ausgeweitet. Die Samtgemeinde Emlichheim rechnet mit unterschiedlichen Lösungen in den verschiedenen Einrichtungen.

Die Erzieherinnen erwarten ihre Schützlinge schon. Foto: Lindschulte

Die Erzieherinnen erwarten ihre Schützlinge schon. Foto: Lindschulte

Emlichheim Im Bereich der Betreuung von Kindern in Kindertagesstätten (KiTa) gibt es weitere Lockerungsschritte. Die Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen enthält Regelungen zu einer Exit-Strategie vom Lockdown. Ziel des Niedersächsischen Kultusministeriums (MK) ist es, die Betreuung der Kinder kurzfristig deutlich auszuweiten. Mit Beginn der Einschränkungen konnte die Kinderbetreuung nicht in dem gewohnten Maße angeboten werden und musste im Hinblick auf das Infektionsgeschehen stark eingeschränkt werden. Familien mit Kindern mussten in den vergangenen Wochen Erhebliches leisten, was Dank und Anerkennung verdient.

In einigen Bereichen gibt es erste Lockerungen und die Schulen werden ebenfalls schrittweise geöffnet. Für die KiTas wurden in enger Abstimmung mit allen Kommunen im Landkreis Grafschaft Bentheim Rahmenbedingungen erarbeitet,

die nun vor Ort von den KiTas umgesetzt und damit die Betreuungskapazitäten sukzessive erhöht werden. „Die konkrete Umsetzung in den einzelnen KiTas ist stark von deren räumlichen und personellen Kapazitäten sowie von der bisherigen Auslastung aufgrund der Notbetreuung abhängig“, teilt Mirko Breukelman von der Samtgemeindeverwaltung mit und bittet gleichzeitig auch um Verständnis, dass die Angebote innerhalb der Einrichtungen in der Samtgemeinde Emlichheim auch unterschiedlich sein können.

Für die Betreuung der Kinder werden folgende Bedingungen gelten;

 Die Notbetreuung werden diejenigen Kinder weiter nutzen können, die bisher zugelassen waren.

 Weitere Kinder mit Bedarf an Sprachförderung oder anderem Förderbedarf können zugelassen werden.

 Kinder, die im kommenden Schuljahr schulpflichtig werden, können aufgenommen werden.

Mit der Ausweitung der Notbetreuung ist es möglich, mehr Kinder als bisher aufzunehmen. Allerdings gelten auch weiterhin Höchstzahlen. So dürfen in Krippengruppen maximal 8 Kinder und in Kindergartengruppen maximal 13 Kinder betreut werden. Für die Kinder, die im Sommer 2020 eingeschult werden, kann zusätzlich abseits der Notbetreuung und von dieser zeitlich oder räumlich getrennt, in kleinen, konstanten Gruppen ein vorschulisches Angebot in der KiTa gemacht werden. „Die konkrete Umsetzung des Angebots für die angehenden Schulkinder hängt von der Anzahl dieser Kinder in den in einzelnen Einrichtungen ab“, erklärt Mirko Breukelman. Die KiTas erstellen zurzeit entsprechende Konzepte. Ein angepasster Antragsvordruck steht auf der Homepage www.emlichheim.de zum Download zur Verfügung oder kann auch bei den Kindertagesstätten angefordert werden. „Wir hoffen, dass wir im Laufe des Juni 2020 auch denjenigen Kindern ein Angebot zum Besuch der KiTa machen zu dürfen, die weder Vorschulkind noch in der Notbetreuung sind (zum Beispiel in Form einer „Spielgruppe“ am Nachmittag oder ähnliches).“ Nach dem niedersächsischen Stufenplan ist beabsichtigt, mit Beginn des neuen KiTa-Jahres im August 2020 zum Regelbetrieb zurückzukehren. Dieser Schritt hängt jedoch weiterhin stark vom weiteren Infektionsgeschehen ab, das sich in den letzten Wochen im Landkreis und auch in der Samtgemeinde Emlichheim sehr erfreulich nach unten hin entwickelt hat.

Weitere Informationen gibt es auf www.mk.niedersachsen.de oder bei den jeweiligen Leitungen der Kindertagesstätten.

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