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07.11.2019, 16:10 Uhr

Gründungsväter des Asylkreises Emlichheim ziehen sich zurück

Nach nunmehr über 30 Jahren haben sich die beiden Emlichheimer Jürgen Bardenhorst und Gerold Meppelink aus der aktiven Mitarbeit im Asylkreis Emlichheim zurückgezogen.

Gründungsväter des Asylkreises Emlichheim ziehen sich zurück

Sie leisteten mehr als drei Jahrzehnte verdienstvolle Arbeit im Ökumenischen Asylkreis in Emlichheim: (von links) Gerold Meppelink, Ulf Sievers, Jürgen Bardenhorst, die neue Sprecherin Bianca Klemp sowie Samtgemeindebürgermeisterin Daniela Kösters und Christian Lamberink vom Sozialamt. Foto: privat

Emlichheim Nach mehr als 30 Jahren legen Jürgen Bardenhorst und Gerold Meppelink ihr Ehrenamt im Asylkreis Emlichheim nieder. „Wir wollen nach dieser langen Zeit nun etwas kürzer treten, werden unsere noch bestehenden Patenschaften aber aufrecht erhalten“, begründen sie diesen Schritt. Meppelink und Bardenhorst gehörten 1987 zu den Gründungsvätern des ökumenischen Asylkreises in der Samtgemeinde Emlichheim und waren seitdem dort ehrenamtlich aktiv.

Samtgemeindebürgermeisterin Daniela Kösters nahm das Ausscheiden zum Anlass, sich bei beiden für ihr langjähriges außergewöhnliches Engagement mit einer Einladung ins Rathaus zu bedanken. Zugleich dankte sie auch Pastor Ulf Sievers von der reformierten Kirchengemeinde, der fast 15 Jahren als Sprecher des Asylkreises tätig war. Dieser Schritt wurde erforderlich, da er aufgrund einer Vakanz in seiner Kirchengemeinde zusätzliche Aufgaben übernehmen muss. „Vor allem die heiße Phase der Flüchtlingswelle ab 2015 war für Ulf Sievers als Sprecher eine große Herausforderung“, sagte sie.

Die Koordination der Hilfsangebote und Spenden, die Steuerung innerhalb des stark angewachsenen Asylkreises, die Teilnahme an vielen, auch überörtlichen Terminen gehörten ebenso dazu wie der enorme Schriftverkehr. „Dafür möchte ich mich im Namen der Samtgemeinde herzlich bedanken“, unterstrich Kösters, die selbst neben Mitarbeitern aus dem Sozialamt regelmäßig an den Asylkreistreffen teilnimmt.

Gleichwohl ist sie froh, dass Sievers‘ Nachfolge nahtlos von der Herrnhuter Brüdergemeine besetzt wurde. „Mit Pastor Volker Mihan und Bianca Klemp aus Neugnadenfeld hat sich dankenswerter Weise ein sehr kompetentes Sprecherteam gefunden“, erklärte Daniela Kösters. Sie dankte dem neuen Sprecherteam, das während der Feierstunde durch Bianca Klemp vertreten war, für die Übernahme dieser wichtigen Aufgabe. Klemp und Mihan gehören dem Asylkreis schon seit einigen Jahren an und verfügen den Angaben zufolge über viel Erfahrung in der Flüchtlingsarbeit. Ihre Motivation ist auch getragen von den Erfahrungen von Flucht und Vertreibung, welche die Geschichte der Herrnhuter Brüdergemeine geprägt haben.

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