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11.06.2020, 11:47 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

Familie Haver bietet bedrohten Arten ein Zuhause

Den „Arche Naturhof Buschwiese“ in Wilsum hat Familie Haver Mitte März bezogen. Hier wollen sie bedrohten Tierarten ein Zuhause bieten und auch besonders für Kinder Angebote ins Leben rufen.

„Schweineleasing“ ist eines der Projekte, die auf dem Hof in Wilsum angeboten werden sollen.Foto: privat

„Schweineleasing“ ist eines der Projekte, die auf dem Hof in Wilsum angeboten werden sollen.Foto: privat

Wilsum Ganz viel los ist seit Anfang Mai auf der Hoogsteder Straße 1. Familie Haver zog mit dem „Arche Naturhof Buschwiesen“ nach Wilsum und betreut und züchtet viele vom Aussterben bedrohte Nutztierrassen.

Melanie Haver, die auch als Steuerfachwirtin arbeitet, freut sich sehr über die positive Aufnahme bereits während der Umzugsphase. Bereits seit Mitte März hat der Hofladen seine Türen regulär jeden Sonnabend von 10 bis 14 Uhr geöffnet. Angeboten wird Fleisch vom Schwäbisch-Hällischen-Schwein und von der Thüringer Waldziege sowie Wurstwaren. „Denn nur wenn Nutztierrassen genutzt werden, können neue Tiere gezüchtet werden“, betont Familie Haver.

Im September wird der Hof offiziell eingeweiht und eröffnet. Bis dahin haben Schweine, Schafe, Ziegen, Hühner, Gänse, Enten, Puten, Nandus und auch Lamas ihre Gehege bezogen.

Ab Juli kümmert sich Günter Haver darum, dass die Aufgaben, die sich der Naturhof vorgenommen hat, in die richtigen Bahnen gelenkt werden. Darunter fällt vor allem das Züchten der vom Aussterben bedrohten Nutztierrassen, außerdem sollen Kinder die Arbeit auf dem Hof kennenlernen können. „Günter Haver arbeitet als freiberuflicher Geograph, und kann so den Kindern anschaulich vieles über die Natur und auch der Gewässerökologie erklären“, schreibt die Familie in einer Pressemitteilung. Weiterhin sind auf dem Hof zwei gemeinnützige Vereine ansässig: Der Naturhof Buschwiesen e.V., der die Tiere pflegt, und das „NaturErlebnisHaus Buschwiesen“ e. V., der sich um die ökologische Bildung der Kinder und Jugendlichen kümmert. Ab Ende Juli beginnen zwei Emlichheimerinnen ihren Bundesfreiwilligendienst auf dem Hof. Zwei konkrete Projekte sind auf dem Hof bereits geplant. Zum einen die Bruder-Ei-So-La-Wi – Bruder-Eier steht für die aufgezogenen Hähne und das So-La-Wi für „solidarische Landwirtschaft“ – und zum anderen Schweineleasing.

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