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17.04.2019, 17:00 Uhr

Emlichheim stellt 5500 Quadratmeter Flächen für Blumen

Auf mehreren Flächen in der Gemeinde Emlichheim hat der Bauhof Blühstreifen und Blühwiesen für das Gemeinschaftsprojekt „Bee happy – Emlichheim blüht“ angelegt. Dort sollen Insekten Lebensraum finden können.

Emlichheim stellt 5500 Quadratmeter Flächen für Blumen

Bauhof-Mitarbeiter haben Blumenwiesen vorbereitet. Foto: privat

Emlichheim Demnächst sollen farbenfrohe Blumen zwischen den Bäumen des Hochzeitswaldes am Westerfeld wachsen und die Verkehrsinsel im Bereich Bessemsland mit Frühjahrs- und Sommerblumen erblühen. Auch auf unbebauten Grundstücken am Bremarkt, an der Amselstraße, am Pommernweg und am Haselaarweg, auf denen teilweise bisher nur Rasen wuchs, sollen Bienen und andere Insekten einen Lebensraum und Nahrung finden. Ebenfalls mit einer neuen Einsaat versehen wurde die Verkehrsinsel zwischen der Grundschule und dem Parkplatz.

5500 Quadratemeter Fläche

Gut 5500 Quadratemeter Fläche haben die Bauhofmitarbeiter für die Einsaat vorbereitet. Sie setzten regionale Saatmischungen ein, die auf den jeweiligen Boden oder besondere Umstände abgestimmt sind. In der Auswahl der jeweiligen Saatgutmischungen sind die Erfahrungen aus früheren Aktivitäten für ein blumenbuntes Emlichheim eingeflossen. „Leider besteht eine Konkurrenz auf unseren überwiegend nährstoffreichen Böden zwischen Allerweltskräutern wie Melde und Sauerampfer und der Blumenwiese. Um die Böden magerer zu bekommen, wird das Mähgut dort zukünftig gesammelt“, teilt die Gemeindeverwaltung mit. Zudem wurde für Grünstreifen entlang jener Straßen, die zum Winterstreubezirk gehören, eine salzverträgliche Bankettmischung verwendet.

Mit den blühenden Flächen sollen die Bauhofmitarbeiter später auch entlastet werden, zum Beispiel durch Einsparungen bei Mäh- und Pflegearbeiten. Für Emlichheims Gemeindedirektorin Daniela Kösters zählt aber in erster Linie, dass man ein positives Beispiel für blühende Räume geben will. Sie wünscht sich, dass die Bürger sich davon inspirieren lassen und auch in privaten Gärten „kleine, blühende Oasen“ anlegen.

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