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23.01.2019, 16:12 Uhr

Neuer „Faktencheck“ auf GN-Online hinterfragt Behauptungen

Stimmt das? Ist das wirklich so? Bei komplexen Themen fällt es häufig schwer, sich eine eigene, auf Fakten gestützte Meinung zu bilden. Eine neue Rubrik auf GN-Online soll dabei nun helfen.

Nordhorn Ist es Männern wirklich verboten, ihre Autos auf Frauenparkplätze zu stellen? Stimmt es, dass durch ein generelles Tempolimit auf Autobahnen die Zahl der Verkehrstoten sinken würde? Und was ist dran an der Behauptung, dass die Klimawirkung von CO2 gar nicht bewiesen sei? Mit diesen und anderen Fragen beschäftigen sich Redakteure der Deutschen Presseagentur (dpa) in der neuen Rubrik „Faktencheck“ auf GN-Online.

Der dpa-Faktencheck ist streng genommen ein Behauptungs-Check: „Stimmt das?“ oder „Ist das wirklich so?“ – mit diesen grundlegenden Fragen überprüfen Journalisten aktuelle, gesellschaftlich relevante Behauptungen. „Bei der Auswahl von Themen für dpa-Faktenchecks ist der Reizwert eines Themas der entscheidende Faktor. Damit ist gemeint, dass eine Behauptung oder eine These einen hohen Gesprächswert hat oder ein Aufregerthema ist“, erläutert die Presseagentur.

Aufgeteilt ist ein dpa-Faktencheck idealerweise in die Bereiche „Behauptung“, „Bewertung“ und „Fakten“. Die Bewertung schließt nach Möglichkeit ein deutliches Urteil ein, wie zum Beispiel: „Die Behauptung stimmt“ oder „Die Behauptung stimmt nicht“. Möglich sind aber auch Abstufungen wie „stimmt überwiegend“ beziehungsweise „stimmt überwiegend nicht“. Denn nicht immer gibt es eine eindeutige Antwort.

Die Auswahl für Faktenchecks beschränkt sich keineswegs nur auf politische Themen. Die dpa überprüft auch Behauptungen aus den Ressorts Wirtschaft, Wissenschaft, Panorama und weiteren, für das gesellschaftliche Leben relevanten Bereichen. Wie alle Texte der dpa entstehen auch die Faktenchecks ausschließlich in Teamarbeit. Mindestens zwei Journalisten sind daran beteiligt.

„Die dpa-Faktenchecks sollen es den Leserinnen und Lesern ermöglichen, sich auch bei komplexen Themen eine eigene, auf Fakten gestützte Meinung zu bilden“, erläutert die Deutsche Presseagentur, warum sie diese neue Rubrik eingerichtet hat, die zahlreiche Verlage nutzen. „Im Idealfall können sie damit unbegründete Vorurteile oder in die Irre führende Manipulationen hinterfragen und letztlich widerlegen. Es ist zudem ein Ziel der dpa, durch Faktenchecks die Leserinnen und Leser mit Recherche-Techniken im digitalen Zeitalter vertraut zu machen.“

Hier geht‘s direkt zur neuen Rubrik: www.gn-online.de/faktencheck

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