Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen
01.11.2018, 14:01 Uhr

Zwei Kilo Kokain in doppeltem Boden geschmuggelt

Einen Fahndungserfolg gegen die internationale Rauschgiftkriminalität konnten Mittwochnachmittag Beamte des Grenzüberschreitenden Polizeiteams Bad Bentheim verbuchen. Sie nahmen einen 24-Jährigen fest, der rund zwei Kilogramm Kokain schmuggeln wollte.

Zwei Kilo Kokain in doppeltem Boden geschmuggelt

In einem doppelten Boden im Auto waren die rund zwei Kilogramm Kokain versteckt. Foto: Bundespolizei

Waldseite Der 24-Jährige war in einem PKW mit belgischer Zulassung über die Autobahn 30 aus den Niederlanden in das Bundesgebiet eingereist. Auf dem Autobahnparkplatz „Waldseite Süd“ wurde das Auto gegen 15.30 Uhr durch Beamte des deutsch-niederländischen Polizeiteams gestoppt.

„Weil der Mann zweifelhafte Angaben zu seiner Reise machte, sahen sich die Beamten das Fahrzeug näher an“, teilte die Bundespolizei in einer Pressemitteilung mit. „Mit einem Schnelltest konnten Rückstände von Rauschgift in dem Auto nachgewiesen werden.“ Darum wurde das Auto sorgfältig durchsucht und in einem nachträglich eingebauten doppelten Boden rund zwei Kilogramm Kokain gefunden.

Verkaufspreis auf der Straße von rund 143.000 Euro

Damit endete der Schmuggelversuch des 24-Jährigen an der deutsch-niederländischen Grenze. Er wurde festgenommen und zusammen mit dem beschlagnahmten Rauschgift für weitere Ermittlungen wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz an die Beamten des Zollfahndungsamtes Essen übergeben. Die beschlagnahmten Drogen haben im Straßenhandel einen Verkaufspreis von ca. 143.000 Euro.

Der Drogenschmuggler wurde heute auf Antrag der Staatsanwaltschaft Osnabrück einem Haftrichter beim Amtsgericht Nordhorn vorgeführt. Dieser erließ einen Haftbefehl gegen den 24-jährigen albanischen Staatsangehörigen. Er wurde der nächsten Justizvollzugsanstalt zugeführt. Die abschließenden Ermittlungen in diesem Fall werden vom Zollfahndungsamt Essen, am Dienstsitz in Nordhorn geführt.

Nichts verpassen!

Meine GN: Persönliche Homepage

Regelmäßig informiert: Newsletter abonnieren

Lesermeinung
Bitte melden Sie sich an, um Kommentare lesen und schreiben zu können.