07.02.2019, 09:23 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

Zoll findet sechs Hundewelpen in Auto auf der A 30

Sechs Hundewelpen entdeckten Osnabrücker Zöllner bei einer Fahrzeugkontrolle am Dienstag, 6. Februar auf der Autobahn A 30 nahe Gildehaus in einem zuvor aus den Niederlanden eingereisten Auto.

Sechs Hundewelpen fand die Polizei in einem Auto auf der A 30. Foto: Hauptzollamt Osnabrück

Sechs Hundewelpen fand die Polizei in einem Auto auf der A 30. Foto: Hauptzollamt Osnabrück

Gildehaus Wie der Zoll mitteilt, gaben die Reisenden an, für eine Woche als Touristen in Amsterdam gewesen zu sein. Der 37-jährige Beifahrer hielt dabei einen Hundewelpen auf seinen Schoß.

Bei der Durchsicht des Wagens fanden die Ermittler im Kofferraum fünf weitere Welpen. Hierbei handelte es sich nach Angaben der beiden Personen um American Staffordshire Terrier im Alter von jeweils fünfeinhalb Wochen. Die Welpen hatten sie auf einem Markt in Amsterdam für jeweils 300 Euro gekauft. Einen Kaufvertrag und weitere Dokumente wie ein EU-Heimtierausweis konnten laut Zoll nicht vorgelegt werden.

Weitergabe an Hundepflegedienst

Die Zöllner verständigten das zuständige Veterinäramt. Das ordnete an, die Welpen für weitere Untersuchungen und Impfungen der Obhut eines Hundepflegedienstes zu unterstellen.

Die osteuropäischen Reisenden konnten ihre Fahrt fortsetzen und haben nun die Möglichkeit die Hunde wieder in Empfang zu nehmen, wenn sie innerhalb einer bestimmten Frist, die notwendigen Unterlagen beibringen. Zusätzlich müssen sie laut Zoll für die Kosten von bis zu 6000 Euro aufkommen, die sich aus Impfungen und Unterbringungskosten zusammensetzen.

Einreise verboten

Die Ein- und Durchreise von Welpen unter 15 Wochen ist laut Zollangaben verboten. Welpen dürfen nur mit einem ausreichenden Tollwut-Impfschutz nach Deutschland einreisen und Deutschland im Transit passieren. Das bedeutet, dass Welpen frühestens im Alter von 15 Wochen ein- und durchreisen können.

Wo erhalte ich weitere Informationen?

Auf Hinweis des Zoll sollen sich Reisende rechtzeitig bei den zuständigen Veterinärbehörden über die zu beachtenden tiergesundheitsrechtlichen Vorschriften informieren. Weiterführende wichtige Informationen, auch zu den für die Einreise mit Hunden, Katzen und Frettchen zugelassenen Einreiseorten, geben das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, die zuständigen veterinärrechtlichen Grenzkontrollstellen in Deutschland und die am Wohnsitz zuständigen Veterinärbehörden.

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