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01.02.2019, 15:00 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

Städtebauförderung prägt Stadtbild von Bad Bentheim

Der niedersächsische Finanzminister und Grafschafter Landtagsabgeordnete Reinhold Hilbers hat einen Rundgang mit der Bentheimer CDU durch die Burgstadt gemacht. Im Fokus standen sanierte Gebäude und Straßen, die von der Städtebauförderung profitierten.

An der Kreuzung Ochtruper Straße/Franziskusstraße konnten sich Finanzminister Reinhold Hilbers (Dritter von links), der Bad Bentheimer CDU-Vorsitzende Marcel Speker (Vierter von links) und weitere Vertreter der Bad Bentheimer CDU ein Bild über die Förderkombination von privaten Investitionen im ehemaligen Franziskushospital und öffentlicher Erschließungsmaßnahmen machen. Foto: privat

An der Kreuzung Ochtruper Straße/Franziskusstraße konnten sich Finanzminister Reinhold Hilbers (Dritter von links), der Bad Bentheimer CDU-Vorsitzende Marcel Speker (Vierter von links) und weitere Vertreter der Bad Bentheimer CDU ein Bild über die Förderkombination von privaten Investitionen im ehemaligen Franziskushospital und öffentlicher Erschließungsmaßnahmen machen. Foto: privat

Bad Bentheim „Bad Bentheim hat in ganz besonderer Weise von der Städtebauförderung profitiert. Die Vielzahl an Projekten, die hier mithilfe dieses Programms realisiert werden konnten, ist sehr beeindruckend und hat das Bild von Bad Bentheim nachhaltig geprägt“, erklärte der niedersächsische Finanzminister und Grafschafter Landtagsabgeordnete Reinhold Hilbers jetzt bei einem Rundgang mit Vertretern der Bad Bentheimer CDU durch das sogenannte Sanierungsgebiet Innenstadt. Mit Blick auf den Erfolg des Programms wurde eine weitere Erhöhung des Kostenrahmens von 6,3 auf 9,3 Millionen Euro beantragt und auch bewilligt (die GN berichteten).

Im Rahmen der Stadtsanierung können öffentliche oder private Bauvorhaben gefördert werden. Seit dem Projektbeginn in 2011 sind in Bad Bentheim durch dieses Programm bereits rund sechs Millionen Euro an Fördergeldern in die verschiedensten Bau- und Sanierungsvorhaben investiert worden. Die Fördergelder teilen sich dabei jeweils zu einem Drittel auf Stadt, Land und den Bund auf. Hilbers selbst hatte seinerzeit dafür gesorgt, dass Bad Bentheim in dieses Programm aufgenommen werden konnte: „Für mich war klar, dass Bad Bentheim als touristischer Kristallisationspunkt der Grafschaft hier finanziell unterstützt werden musste“, so Hilbers.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen, machte der Bad Bentheimer CDU-Vorsitzende Marcel Speker bei dem Rundgang deutlich. Er führte Hilbers an verschiedenen Investitionsprojekten vorbei: „Es macht den Reiz dieses Programms aus, dass ganz unterschiedliche Maßnahmen gefördert werden können. Gerade am Kreuzungsbereich Ochtruper Straße/Franziskusstraße wird das in der Kombination von privaten Investitionen im ehemaligen Franziskushospital und den öffentlichen Erschließungsmaßnahmen deutlich“, so Speker. Es seien bislang verschiedenste Projekte wie das Bahnhofsumfeld oder der Rathausplatz genauso gefördert worden, wie der Rückbau der Hofstelle Schulte-Kolthoff oder das Soziokulturelle Zentrum im „Treff 10“. Auch private Maßnahmen, wie beispielsweise das Museum am Herrenberg, wurden gefördert.

Gerade das Projekt „Treff 10“ mache deutlich, dass es nicht nur um „Bau, Steine, Erden“ gehe. Gemeinsam mit Finanzminister Hilbers machten sich die Christdemokraten bei ihrem Rundgang auch ein spontanes Bild von der Arbeit der Einrichtung. „Was hier an präventiver Arbeit mit großem Engagement und gehörigem pädagogischen Geschick geleistet wird, ist aller Ehren wert. Das hat nicht nur die Verleihung der ,Goldenen Göre‘ gezeigt“, so Hilbers.

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