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20.05.2020, 16:00 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

Spürhund „Raptor“ entdeckt Drogenversteck im Auto

Sie gaben an, auf der Suche nach einem Hund zu sein. Später wurde Spürnase des Drogenspürhundes „Raptor“ den Drogenschmugglern zum Verhängnis. In einem eingebauten Versteck im Kofferraum hatten sie 4590 Gramm über die Grenze transportiert.

4590 Gramm Kokain haben Zöllner entdeckt. Foto: Zoll

4590 Gramm Kokain haben Zöllner entdeckt. Foto: Zoll

Gildehaus Hinter einer zusätzlich eingezogenen Trennwand im Kofferraum hatten Drogenschmuggler am Montagnachmittag versucht, 4590 Gramm Kokain über die deutsch-niederländische Grenze zu bringen. Doch bei der Kontrolle des Zolls am Montagnachmittag an der A30 bei Gildehaus flog das Versteck auf, ein Ermittler fand die Trennwand. „Die zwei Reisenden gaben an, für einen Tag in Rotterdam gewesen zu sein, um dort einen jungen Hund zu kaufen. Jedoch hatten sie keinen passenden gefunden und haben sich deshalb auf den Rückweg gemacht“, berichtet der Zoll. Ironischerweise war es dann der Drogenspürhund „Raptor“, der anzeigte, dass sich Betäubungsmittel hinter der Trennwand befanden. Da das Versteck nicht zugänglich war, beauftragten die Zöllner eine Fachwerkstatt damit, dieses mit entsprechendem Werkzeug zu öffnen. Dabei kam ein Hohlraum zum Vorschein, indem eine Plastiktasche lag. In der Tasche fand man vier etwa buchgroße Blöcke, die mit Frischhaltefolie umwickelt waren. Beim Öffnen dieser Pakete entdeckten die Zöllner 4590 Gramm Kokain. Sie haben einen Wert von etwa 320.000 Euro.

Die Drogen wurden beschlagnahmt. Die beiden Reisenden wurden daraufhin vorläufig festgenommen und dem Haftrichter beim Amtsgericht Nordhorn vorgeführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Osnabrück erging Haftbefehl. Die Beschuldigten wurden ins Gefängnis gebracht.

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