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25.06.2019, 16:14 Uhr

Sommerausstellung über Folkmusik im Otto-Pankok-Museum

Am kommenden Freitag, 28. Juni, eröffnet das Otto-Pankok-Museum um 19 Uhr seine diesjährige Sommerausstellung „Musik für das Auge“.

Sommerausstellung über Folkmusik im Otto-Pankok-Museum

„Musik für das Auge“ titelt die diesjährige Sommerausstellung im Otto-Pankok-Museum, die am kommenden Freitag eröffnet wird. Foto: Otto-Pankok-Museum

Gildehaus Rund um das Thema „Folkmusik-Bewegung der 50er- und 60er-Jahre“ sind eine Vielzahl von Elementen gereiht, die sich alle mit der Kraft der Folkmusik beschäftigen. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, nicht nur Bilder, sondern auch Objekte rund um Musik wollen platziert werden. Das ist für den Verein eine neue Herausforderung. So erzählen Plattenhüllen von Vinyl-LPs vom schweren Alltag der Menschen, ihren Zukunftsträumen und dem Protest gegen jede Art von Ungerechtigkeit. Folkmusik war das Medium, mit dem die Menschen nach der großen Depression und bei weiteren Krisen sich die Welt erklärten. Der Blues und der Protestsong werden Ausdruck eines politischen Kampfes um Gleichberechtigung und für das eigene Recht.

In einer Gitarren-Installation von Straßen- und Folkgitarren wird das Thema Freiheit und Gemeinschaft umspielt. Und ein Großbild zeigt einige Vertreter der Bürgerrechtsbewegung und der sie begleitenden Musiker und ihre Anreger. Ein besonderes Augenmerk gilt dem Musikforscher Alan Lomax, der mit seinem Aufnahmegerät die Lieder der einfachen Leute vor Ort festhielt – Lieder, die heute in einigen Fällen zu Popsongs geworden sind. Schließlich kann man selber mit Klängen spielen und sich an der Vielfalt der Folkmusik erfreuen.

In die Zusammenhänge, die Hintergründe und die Aktualität führt der Vorsitzende des Otto-Pankok-Vereins, Ulrich Oettel, die Gäste ein. Mit dabei: Der Folksänger Robbie Alexander, der selbst mit einigen der bedeutendsten Folkkünstler unterwegs war.

Für die Zeit dieser Ausstellung ist für alle Jugendlichen in der Ausbildung der Eintritt frei.

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