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17.07.2020, 09:40 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

Schmuggler versteckt 400.000 Euro im Auto

Auf dem Weg zur Grenze zu den Niederlanden hielten die Bundespolizisten das Auto an. Foto: Bundespolizei

Auf dem Weg zur Grenze zu den Niederlanden hielten die Bundespolizisten das Auto an. Foto: Bundespolizei

Gildehaus Einen Fahndungserfolg gegen den internationalen Bargeldschmuggel konnte die Bundespolizei in der Nacht zu Donnerstag vermelden. Beamte entdeckten bei einer Fahrzeugkontrolle an der deutsch-niederländischen Grenze 400.000 Euro. Ein 53-jähriger Mann steht im Verdacht auf Geldwäsche.

Gegen 0.40 Uhr wollten die Bundespolizisten ein auf der Autobahn 30 in Richtung Niederlande fahrendes Auto mit schwedischer Zulassung kontrollieren. „Das ,Bitte Folgen‘-Signal des zivilen Einsatzfahrzeugs der Beamten ignorierte der Fahrer zunächst und beschleunigte stattdessen“, berichtete ein Sprecher der Bundespolizei am Freitagmorgen. „Erst mithilfe des Blaulichts gelang es, das Fahrzeug in Höhe der Autobahnausfahrt Gildehaus zu stoppen.“

Geldbündel im Auto versteckt

Die Beamten bemerkten bei der Inaugenscheinnahme des Fahrzeugs Veränderungen an der Innenausstattung und durchsuchten das Auto genauer. „Kurz darauf bestätigte sich ihr Verdacht. In einem Versteck hinter dem Armaturenbrett entdeckten sie ein Bündel mit Geldscheinen“, heißt es in dem Polizeibericht. „Nach und nach kamen immer mehr Banknoten zum Vorschein. Insgesamt war Bargeld in einer Gesamtsumme von 400.000 Euro in dem Auto versteckt.“

Das Geld wurde durch die Beamten der Bundespolizei sichergestellt und ein Strafverfahren wegen Verdachts der Geldwäsche eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen in dem Fall hat das zuständige Zollfahndungsamt Essen übernommen.

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